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stern bringt mit der neunten Ausgabe der Markt-Media-Studie "MarkenProfile" eines der wichtigsten Instrumente für die strategische Markenführung heraus

    Hamburg (ots) -

    Volkswagen, die Sparkassen und BMW sind die sympathischsten Marken

    Börsenentwicklung schadet dem Image der Großbanken

    Computer- und Telekommunikationsmarken gewinnen trotz gedrückter     Stimmung in der Branche an Sympathie und Bekanntheit

    MarkenProfile 9: repräsentativer Gradmesser für den Erfolg von 800     Marken

    Der stern hat heute in Hamburg die neunte Ausgabe seiner Markt-Media-Studie MarkenProfile vorgestellt, in deren Mittelpunkt Markenvorlieben und Konsumeinstellungen stehen. Die Repräsentativ-Erhebung untersucht alle zwei Jahre die Bekannntheit, Sympathie, Kaufbereitschaft sowie den Besitz beziehungsweise die Verwendung von Waren und Dienstleistungen. MarkenProfile 9 stellt 800 Marken aus den Bereichen Banken, Fonds und Geldanlagen - Versicherungen und Krankenkassen - Gesundheit - Mode - Pkw - Telekommunikation - Computer und Multimedia - Online und E-Business auf den Prüfstand. Dabei verdeutlicht die Studie durch den Vergleich mit den Ergebnissen der Vorjahre im Hinblick auf einzelne Märkte und auf ausgewählte Produkte teilweise dynamische Entwicklungen.

    Die sympathischsten Marken insgesamt

    Als sympathischste Marke aus allen erfassten Branchenfeldern gilt den Bundesbürgern Volkswagen: Unter allen 14- bis 64-jährigen erreichen die Wolfsburger einen Sympathiewert von 74 Prozent. Dahinter rangieren die Sparkassen mit 68 Prozent, BMW (65 Prozent), Adidas und Audi (jeweils 63 Prozent) sowie Mercedes-Benz (62 Prozent). Unter den Top Ten platzieren sich außerdem Nokia (60 Prozent), Opel (51 Prozent), Siemens (50 Prozent) und Levi´s (50 Prozent).

    Großbanken müssen Federn lassen

    Nach den Börsenturbulenzen seit April 2000 ist das Ansehen vieler Geldinstitute bei den Anlegern gesunken. Besonders in der Gruppe der 4,2 Millionen Aktienbesitzer mussten die Großbanken deutliche Sympathieverluste hinnehmen. Die Sympathie für die Deutsche Bank sinkt um acht Prozentpunkte auf 32 Prozent, sie verteidigt aber ihren Platz als das Geldinstitut mit dem höchsten Sympathiewert in der Bundesrepublik. Die Commerzbank rutscht um vier Punkte auf 29 Prozent, die Dresdner Bank büßt fünf Punkte ein und landet nun bei 24 Prozent, die HypoVereinsbank finden 14 Prozent sympathisch, was einem Rückgang um vier Punkte entspricht. "Mit dem vorläufigen Ende des Börsenbooms müssen die Banken teilweise als Sündenböcke für eigene Leichtsinnsfehler der Aktionäre herhalten, die bis zum Frühjahr 2000 Opfer des Herdentriebs geworden waren", so stern-Anzeigenleiter Andreas Schilling.

    Starke Zuwächse an Bekanntheit, Sympathie und Abschlussbereitschaft in der Gesamtbevölkerung verzeichnen gegenüber der Vorläuferstudie Direktbanken wie Advance Bank, Comdirect und Entrium Direct Bankers. Andreas Schilling: "Das Geschäft mit standardisierbaren Finanzdiensten wird sich stärker zu den Direktbanken und ins Internet verlagern, so dass die Ausdünnung der Filialnetze weitergehen wird."

    Computer- und Telekommunikationsmarken im Aufwind

    In den zusammen wachsenden Märkten Computer und Telekommunikation konnte die gedrückte Börsenstimmung die dynamische Ausbreitung von Computern, Handys und Netzzugängen nicht beeinträchtigen. Demzufolge haben viele Anbieter und Marken aus diesen Branchen enorm an Bekanntheit und Sympathie, Kaufbereitschaft und Kundenzahl hinzugewonnen.

    So finden heute 60 Prozent der 14- bis 64-jährigen den Handy-Hersteller Nokia sympathisch, verglichen mit 33 Prozent in MarkenProfile 8. Hauptkonkurrent Siemens hat sich von 35 Prozent auf 50 Prozent gesteigert, Motorola machte einen Sprung von 14 auf 24 Prozent. Diese massiven Veränderungen haben vor allem mit der starken Expansion des Mobilfunkmarktes im Betrachtungszeitraum zu tun. Als sympathischste Online-Marke profiliert sich bei den 20,4 Millionen Online-Nutzern T-Online (61 Prozent), dicht gefolgt von AOL (59 Prozent). Hinter dem Portal Yahoo (46 Prozent) rangieren Amazon (27 Prozent) als sympathischster E-Shop und die Suchmaschine Fireball (26 Prozent).

    Die Ergebnisse von MarkenProfile 9 zeigen darüber hinaus, dass der elektronische Handel im Internet entgegen zahlreicher Voraussagen nicht zu einem reinen Preiswettbewerb führt und das Preisgefüge im deutschen Einzelhandel weit davon entfernt ist, sich zu "verflüssigen". Denn: Die deutschen Online-Käufer sind mehrheitlich keine Schnäppchenjäger und Rabattfüchse. Im Gegenteil - sie weisen eine höhere Bereitschaft zum Kauf von Markenprodukten auf als der Bevölkerungsdurchschnitt und sie achten weniger auf Sonderangebote. Offenbar gewinnen in der Anonymität des Internets bekannte Marken eine besondere Bedeutung.

    MarkenProfile 9 - aussagekräftiges Instrument für die Markenführung

    Andreas Schilling: "Die Studie MarkenProfile ist in ihrer Analyseform im Hinblick auf den kommunikativen Zustand einer Marke einzigartig. Für die Unternehmen kommt es gerade in schwierigen Zeiten darauf an, zu wissen, wo ihre Marke steht". Für stern MarkenProfile 9 wurden 10.035 repräsentativ ausgewählte Personen in der Zeit vom 29. März bis 20. Mai 2001 anhand eines voll strukturierten Fragebogens mündlich interviewt. Die Grundgesamtheit der Untersuchung bilden 51 Millionen deutsch-sprachige Personen in Privathaushalten im Alter zwischen 14 und 64 Jahren. Die Hauptbefragung wurde durchgeführt von MMA Media Markt Analysen (Studienleitung), Frankfurt, IFAK GmbH & Co Kg, Taunusstein und Ipsos GmbH, Hamburg. Die Markendaten der stern-Untersuchungsreihe können jeweils mit einer Vielzahl von demografischen, sozio-ökonomischen und konsumsteuernden Merkmalen verknüpft werden. Zudem kombiniert MarkenProfile als einzige deutsche Markt-Media-Studie den Markendreiklang mit den Sinus-Milieus, die in diesem Jahr vollständig überarbeitet worden sind.

    Der stern wird die Studie MarkenProfile 9 im Rahmen einer Veranstaltungsserie in den Städten München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin und Stuttgart präsentieren. Auf den Veranstaltungen wird außerdem Dr. Klaus Brandmeyer vom renommierten Institut für Markentechnik in Genf über das Thema "Die Evolution von Marken und Kampagnen" referieren. Der Berichtsband stern MarkenProfile 9 kann per E-Mail unter anzeigen@stern.de oder per Fax bei Anne Cordes unter 040/3703-5726 kostenlos angefordert werden. Im Internet sind Informationen und Online-Auswertungen der Studie unter www.markenprofile.stern.de verfügbar. Für die Werbewirtschaft besteht zudem auch die Möglichkeit, die Untersuchungsdaten per CD-Rom zu beziehen.

ots Originaltext: stern
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Isabelle Haesler
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