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stern: Ex-Mercedes-Chef Werner erwartet eine Steigerung der Autoproduktion um 40 Prozent
Zweifel am Erfolg der Volkswagen-Limousine D 1

Hamburg - Eine Steigerung der Autoproduktion um 40 Prozent erwartet der ehemalige Mercedes-Chef Helmut Werner mittelfristig. Das meiste Geld, so sagte er in einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern, wird dabei nicht im Massengeschäft, sondern im Luxussegment verdient. Ob allerdings Volkswagen mit der kommenden großen Limousine D1 Erfolg haben wird, bezweifelt er stark. Werner: "Ich sehe da Schwierigkeiten mit dem Namen Volkswagen." Probleme sieht der ehemalige Top-Manager auch bei Opel und Ford, den Töchtern amerikanischer Mutterkonzerne. Werner im stern: "Entweder gelingt es den Unternehmen, ihre Freiheit wieder zu erlangen oder sie sind in ein paar Jahren tot." Auch Fiat steht seiner Meinung nach auf der Kippe. "Fiat ist stark von Italien abhängig, das wird künftig nicht reichen." Größere Umbrüche werde es auch bei den Autohändlern geben. Werner prognostizierte, dass von den derzeit 21 000 markengebundenen Autohändlern in zehn Jahren weniger als 10 000 übrig bleiben werden. Ferner werde der klassische Autokauf immer seltener. "Irgendwann", so Werner, "wird der Kunde kein Auto mehr kaufen, sondern einen Vertrag abschließen, der ihm garantiert, dass ständig ein fahrbereites und passendes Auto vor der Tür steht. In der Woche ein Kleinwagen, am Wochenende ein Off-Roader, im Sommer das Cabrio." Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für redaktionelle Rückfragen: Harald Kaiser, Tel. 0172-596 09 14 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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