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stern: Schröder will sich nach der Bundestagswahl von Heye trennen

    Hamburg (ots) - Bundeskanzler Gerhard Schröder ist unzufrieden mit
seinem Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye. Nach Informationen des
Hamburger Magazins stern soll der Chef des Presse- und
Informationsamtes nach der Bundestagswahl  in den Ruhestand gehen.
Schröder störe sich vor allem daran, dass der 60-jährige Heye zu
wenig den Nerv der Zeit treffe. Die junge Journalisten-Generation
rede lieber mit dem stellvertretenden Regierungssprecher Béla Anda.
Der Kanzler will den Absolventen der London School of Economics,
früheren "Bild"-Reporter und Schröder-Biografen in den nächsten
Monaten zu seinem neuen Chef-Verkäufer aufbauen. Heye ist ein
langjähriger Weggefährte Schröders und war schon in Niedersachsen
sein Regierungssprecher.
    
    Nach stern-Informationen ist Schröder ebenfalls unzufrieden mit
den Wahlkampfvorbereitungen von SPD-Bundesgeschäftsführer Matthias
Machnig, der die Wahlkampagne unter dem Motto "Sicherheit im Wandel"
vorbereitet hat. Der SPD-Vorsitzende plane deswegen, neben der
offiziellen Wahlkampfzentrale "Kampa 2002", die im Oktober ihre
Arbeit aufnimmt, noch eine Kanzler-Kampa mit persönlichen
Wahlkampfberatern einzurichten. Eine ähnliche Konstruktion hatte es
schon im Wahlkampf 1998 gegeben. Damals hatten der damalige
NRW-Wirtschaftsminister Bodo Hombach und der heutige
Regierungssprecher Heye Schröder beraten.
    
    
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