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FBI interessiert sich für Clearstream

Hamburg (ots) - Die Affäre um mögliche dubiose Finanztransaktionen der Luxemburger Deutsche-Börse-Tochter Clearstream zieht Kreise bis in die USA. Neben der Luxemburger Staatsanwaltschaft und dem Bundeskriminalamt (BKA) haben die Geldwäsche-Vorwürfe nach Informationen des Hamburger Magazins stern inzwischen auch die amerikanische Polizeibehörde FBI auf den Plan gerufen. Das FBI wandte sich wie das BKA mit der Bitte "um Informationsaustausch" an die Luxemburger Geldwäsche-Ermittler. Hintergrund ist der von dem Ex-Clearstream-Beschäftigten Ernest Backes in seinem Buch "Révélations" (Enthüllungen) geäußerte Verdacht, über ein so genanntes unveröffentlichtes Konto der russischen Skandalbank Menatep bei der Luxemburger Börse-Tochter könnte ein Teil der verschwundenen IWF-Milliarden für Russland abgeflossen sein. Clearstream hat bisher alle Vorwürfe der Geldwäsche zurückgewiesen. Nachdem die Luxemburger Justiz vorvergangene Woche ein Ermittlungsverfahren aufgenommen hatte, trat jedoch der Vorstandsvorsitzende André Lussi "vorübergehend" zurück. Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteur Hans-Martin Tillack zur Verfügung, Tel. 00322/28 50 929 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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