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stern: Finanzminister Eichel könnte durch die Euroumstellung am Kindergeld sparen

Hamburg (ots) - Die rot-grüne Regierungskoalition wird die geplante Kindergelderhöhung nicht in D-Mark, sondern schon in Euro festlegen und sich damit womöglich nach der Einführung der Währung im Januar 2002 einen unerwarteten finanziellen Spielraum schaffen. Das berichtet das Hamburger Magazin stern in seiner neuen Ausgabe. Bisher versprachen die Fraktionen von Grünen und SPD eine Erhöhung des Kindergeldes um 30 auf 300 Mark. Familienpolitiker fürchten nun, dass Finanzminister Hans Eichel (SPD) eine Steigerung auf 150 Euro vorschlagen wird. Das wäre nur eine Erhöhung um 23,30 Mark. Bund und Länder könnten so rund 1,3 Milliarden Mark sparen oder für andere Projekte der Familienförderung ausgeben, heißt es in dem stern-Bericht. Als kleiner Ausgleich für die Familien könnte im Zuge der Euro-Umstellung das Kindergeld für den dritten und vierten Sprössling nach oben aufgerundet werden. Nach dem Euro-Umstellungsgesetz sollen bisher die Beträge von 300 Mark auf 154 Euro und von 350 Mark auf 179 Euro umgerechnet werden. Denkbar wäre, so der stern weiter, dass die Regierung mit einer Kindergeldstaffelung von 150, 155 und 180 Euro in den Wahlkampf zieht. Diese Meldung ist unter der Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteur Lorenz Wolf-Doettinchem (Tel. 030-20224-221) zur Verfügung. Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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