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Bildungsministerin Bulmahn im stern: Professoren sollten sich mehr um ihre Studenten kümmern

Hamburg (ots) - Bildungsministerin Edelgard Bulmahn hat Professoren an deutschen Universitäten vorgeworfen, sich zu wenig um ihre Studenten zu kümmern. In einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern sagte Frau Bulmahn, es reiche eben nicht aus, wenn Professoren nur einmal in der Woche eine Sprechstunde anböten. "Da hapert es an einigen Hochschulen. Wir brauchen eine Kultur des Kümmerns", sagte Bulmahn. So ließe sich auch die Zahl der Studienabbrecher verringern. Schon jetzt hätten wir zu wenige Akademiker in Deutschland. Ausdrücklich positiv bewertete die Ministerin das Hochschulranking im stern spezial "Campus & Karriere" (Erstverkaufstag 23.04.01), das sowohl für Abiturienten wie Studierende eine wichtige Informationsquelle über den richtigen Studienort sei. Dieses Ranking habe auch gezeigt, dass jede Universität Stärken und Schwächen habe. Als Konsequenz daraus könnten die Hochschulen einer Region stärker kooperieren und sich Aufgaben teilen, auch um den Preis, dass Hochschulen einzelne Fachbereiche wie beispielsweise Geistenwissenschaften, schlössen. "Wenn dann zwischen einer TU und einer Uni, die auch Geisteswissenschaften anbietet, 60 Kilometer liegen, ist das kein Problem, finde ich." Den Professoren sei durchaus zuzumuten, zu pendeln. "Göttingen und Hannover, das ist eine halbe Stunde mit dem ICE - so what?" Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Nikola Sellmair, Tel. 040-3703-4075 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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