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stern: Thyssen-Krupp-Aufsichtsratschef Heinz Kriwet soll auf Hauptversammlung die Entlastung verweigert werden

Hamburg (ots) - An der Spitze des Thyssen-Krupp-Konzerns droht ein Eklat: Auf der Hauptversammlung am 2. März wollen die Großaktionäre dem Aufsichtsratschef Heinz Kriwet die Entlastung verweigern, wenn dieser bis dahin keine personellen Entscheidungen getroffen hat. Das berichtet das Hamburger Magazin stern in seiner neuen Ausgabe. Den Chefkontrolleur quasi aus dem Amt zu jagen, das wäre in der deutschen Großindustrie ein einmaliger Vorgang. Die Großaktionäre scheinen aber gerade dazu entschlossen. Neben der Krupp-Stiftung (Anteil 17,36 Prozent), schreibt der stern weiter, sind auch die Anteilseigner Iran (7,69 Prozent), Commerzbank und Allianz (zusammen rund sieben Prozent) sowie einige Fonds bereit, gegen Kriwet zu votieren. Ihn machen sie dafür verantwortlich, dass zwei Jahre nach der Fusion das neue Management immer noch in zwei Lager gespalten ist. Krewit will seinen Posten allerdings nicht kampflos räumen. Arbeitnehmer und IG Metall hat er bereits hinter sich gebracht. Für den Gesamtbetriebsratschef Dieter Kroll hat sich sein Kriwet-Engagement bereits ausgezahlt. Er wird nach stern-Informationen demnächst Arbeitsdirektor einer Tochtergesellschaft und soll in wenigen Jahren als Personalchef in den Konzernvorstand aufrücken. Diese Meldung ist unter der Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteur Norbert Höfler (Tel. 040-3703-3600) zur Verfügung. Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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