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stern: Überfall rechtsradikaler Skins in München hätte verhindert werden können

Hamburg (ots) - Eine Woche, nachdem 14 rechtsextreme Skinheads den 31-jährigen Griechen Artemios T. in München fast zu Tode geprügelt haben, stellt sich heraus, dass der bayerische Verfassungsschutz den Überfall hätte verhindern können. Nach Informationen des Hamburger Magazins stern war der Behörde schon Tage vorher bekannt, dass sich in dem Lokal "Burg Trausnitz", Stammkneipe des rechtsextremen "Freizeitvereins Isar 96 e.V.", Spitzen der deutschen Skinheadszene zu einer Geburtstagsparty treffen würden. Doch es wurde offenbar versäumt, die Polizei zu informieren. Eine polizeiliche Observation des Treffens fand aus diesem Grunde nicht statt. Der Freizeitverein, der das NSDAP-Programm als Richtschnur verehrt und Kontakte zu Gleichgesinnten im In- und Ausland unterhält, wird seit Jahren namentlich in den Berichten des bayerischen Verfassungschutzes aufgeführt. Er steht unter starkem Einfluss des Hamburgers Christian Worch, 44, einem der bekanntesten Rädelsführer in der deutschen Neonaziszene. Worchs enger Gefolgsmann Christoph Schulte, 19, wird von der Polizei als Haupttäter des Überfalls von München gesucht. Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen: stern-Nachrichtenredaktion, Tel. 040 / 3703-3558 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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