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Uli Hoeneß über seine Rolle in der Daum-Affäre: "Habe tatsächlich an Rücktritt gedacht"

Hamburg (ots) - Uli Hoeneß hat während der Daum-Affäre überlegt, sein Amt als Manager des FC Bayern München aufzugeben. In einem Gespräch mit dem Hamburger Magazin stern bezeichnete Hoeneß die feindliche Stimmung gegnerischer Fans ihm gegenüber als Problem. Hoeneß: "Als wir auf dem Höhepunkt der Affäre in Cottbus spielten und mir und dem FC Bayern ein unglaublicher Hass entgegenschlug, hatte ich das Gefühl, ich schade der Mannschaft. Da habe ich tatsächlich an Rücktritt gedacht." Er selbst habe sich korrekt verhalten, sagte Hoeneß weiter, mit einer Ausnahme: "Der einzige Fehler, den ich mir selbst ankreide, war: Ich hätte einen Tag nach der ersten Veröffentlichung meiner Aussagen den Aufenthalt in Spanien abbrechen müssen, um mich der Sache zu stellen." Hoeneß berichtet in dem stern-Interview auch von Unterstützung, die er "nicht erwartet" habe. Dortmunds Präsident Dr. Niebaum sei für ihn in die Bresche gesprungen, Berti Vogts und auch "die Familie Rehhagel" hätten ihn angerufen. DFB-Schatzmeister Karl Schmidt habe sich für das "gedankliche Unrecht" entschuldigt. Zu einem Versöhnungsgespräch mit dem Manager von Bayer Leverkusen, Reiner Calmund, ist Hoeneß bereit. Calmund war während der Daum-Affäre einer der größten Kritiker seines Münchner Kollegen. Die Meldung ist unter der Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteur Thomas Schumann (Tel.: 040-3703-3525) zur Verfügung. Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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