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SPD-Spitzenkandidatin Vogt im stern: "Ökosteuer kann ein Problem für uns werden"

Hamburg (ots) - Die baden-württembergische SPD-Spitzenkandidatin Ute Vogt will an der dritten Stufe der Ökosteuer festhalten, obwohl sie dieser Schritt Stimmen bei der Landtagswahl am 25. März 2001 kosten könnte. "Natürlich kann das ein Problem für uns werden", sagte Vogt dem Hamburger Magazin stern in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Dennoch sei sie dagegen, die geplante Erhöhung um sechs Pfennig pro Liter Benzin ab dem 1. Januar auszusetzen. "Es ist wichtig, dass man verläßlich handelt", so Vogt. "Und ich halte das Grundprinzip der Ökosteuer für richtig." Die Ankündigung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel (CDU), im Bundesrat gegen die Ökosteuer anzugehen, nannte Vogt "billige Stimmungsmache" und "heuchlerisch". Auch SPD-Fraktionschef Peter Struck bekräftigte im stern, dass sich die rot-grüne Koalition "fest verschworen" habe, trotz der gegenwärtigen Kritik an der Ökosteuer festzuhalten. "Es hat doch keinen Sinn, jetzt hektisch zu reagieren", sagte Struck. "Nach dem Motto: Wenn die Ölpreise hoch gegen, gegen wir mit der Ökosteuer runter; wenn sie runter gehen, gehen wir rauf." Diese Meldung ist unter Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für inhaltliche Nachfragen steht Ihnen stern-Redakteur Andreas Borchers (030/202240) zur Verfügung. Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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