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Berthold Beitz im stern: Absage für Börsengang von Thyssen-Krupp-Steel nicht allein Vorstandschef Schulz anlasten

Hamburg (ots) - Der Vorsitzende der Alfried-Krupp-Stiftung, Berthold Beitz, hat Thyssen-Krupp-Vorstand Ekkehard Schulz gegen den Vorwurf in Schutz genommen, allein für den gescheiterten Börsengang von Thyssen-Krupp-Steel verantwortlich zu sein. Tatsächlich seien die Entscheidungen darüber und die Absage "vom gesamten Vorstand und dem Aufsichtsrat getroffen worden", sagte Beitz dem Hamburger Magazin stern. "Das ist nicht fair, das alles Schulz anzuhängen." Seit der Fusion von Thyssen und Krupp häufen sich die Fehlschläge. Der Kauf des Autozulieferers Mannesmann Atecs klappte ebenso wenig wie die Übernahme des Metallhandelshauses Klöckner. Nach Dauerquerelen und Fehlentscheidungen an der Konzern-Spitze gerät vor allem Aufsichtsratschef Heinz Kriwet unter Beschuss, der für das Führungsdesaster verantwortlich gemacht wird. Intern wird nach stern-Informationen bereits über dessen Ablösung spekuliert. Kritiker werfen ihm vor, dem Ränkespiel an der Vorstandsspitze tatenlos zuzusehen und andere Personalentscheidungen schleifen zu lassen. Diese Meldung ist unter Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Richard Rickelmann, Tel. 0172-511 65 20 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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