Gruner+Jahr, STERN

Deutschlands Entscheider lesen mehr
Gestiegene Reichweiten für Zeitschriften und Zeitungen in der LAE 2000
Aktuelle Wochenmagazine sind Reichweitenführer - stern liegt stabil auf dem dritten Platz

    Hamburg (ots) - Die Top-Entscheidungsträger in Deutschland lesen
mehr. Das zeigt die heute veröffentlichte "Leseranalyse
Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung 2000". Mit 10.319
Interviews untersucht die Studie aktuell das Leseverhalten, die
beruflichen Entscheidungs-Kompetenzen und das private
Geldanlageverhalten der wichtigsten 2 Millionen Entscheidungsträger
der deutschen Wirtschaft. Die seit 1978 circa alle drei Jahre
durchgeführte LAE erschien zuletzt im Jahr 1997.
    
    Erreichten die 23 sowohl in der Vorgängerstudie LAE 97 als auch in
der LAE 2000 erhobenen Zeitschriften und Zeitungstitel 1997 im
Durchschnitt 9,2 % aller Entscheider, sind es laut LAE 2000 im
Schnitt 9,6 % der Entscheider. Das entspricht einem Wachstum von 4,4
%. 10 Titel konnten Leser gewinnen, 13 Titel mussten Leserverluste
bei den Top-Entscheidern hinnehmen. Von den insgesamt 28 Titeln der
LAE 2000 wurden fünf Titel - Bizz, Euro am Sonntag, Finanzen, Der
Handel und Markt und Mittelstand - erstmals erhoben. Nicht mehr
erfasst wurde der Bayernkurier.
    
    Im Durchschnitt lesen die deutschen Entscheidungsträger 2,3 Titel
aus der sich überwiegend aus meinungsbildenden Zeitschriften und
Zeitungen sowie Wirtschaftsmagazinen zusammensetzenden Titel-Palette
der LAE 2000.
    
    Die Rangfolge der drei großen Wochenmagazine, die die
reichweitenstärksten Titel der LAE sind, hat sich in der LAE 2000
verändert:  Der Spiegel verliert seine traditionelle Spitzenposition
in der Zielgruppe der Entscheidungsträger an Focus, das nun mit einer
Reichweite von 28,9 % (603 Tsd. Leser) vor dem Spiegel mit 26,0 %
(543 Tsd.) liegt. Der stern  bleibt mit einer Reichweite von 22,5
Prozent (469 Tsd.) stabil auf dem dritten Platz.
    
    Der anhaltende Börsenboom beschert auch den erhobenen
Wirtschaftstiteln Reichweitengewinne. So verdoppelt sich z.B. die
Reichweite von Börse Online auf 5,0 % (105 Tsd.), die der
Wirtschaftswoche wächst um 15 % auf 11,3 % (236 Tsd.), das
Handelsblatt wächst um 35 % auf 14 % (291 Tsd.).
    
    Die LAE 2000 berücksichtigt aufgrund der Feldzeit der Studie von
Oktober 99 bis Februar 2000 noch nicht die zahlreichen
Neuerscheinungen der vergangenen Monate im Bereich der
Wirtschaftpresse , wie z.B. Telebörse, Aktien Research, Focus Money
und die Deutsche Financial Times.
    
    Der Vergleich beider Untersuchungen ist nur eingeschränkt möglich,
da die LAE 2000 insgesamt mehr Entscheidungsträger in Deutschland
ausweist (2,08 Mio.) als die Vorgängeruntersuchung LAE 97 (1,87
Mio.). Diese Erhöhung um 11 % ist fast ausschließlich auf die Zunahme
der Selbstständigen mit sechs und mehr Beschäftigten auf insgesamt
489.000 (+178.000) zurückzuführen, was einer Zunahme dieser Gruppe
innerhalb der LAE 2000 um 57 % entspricht. Die Selbstständigen
stellen damit ein Viertel der wichtigsten Entscheidungsträger in
Deutschland dar.
    
    Rund die Hälfte der LAE 2000 Grundgesamtheit entfällt auf die
Angestellten (1.061 Tsd., d.h. leitende Angestellte und qualifizierte
Fachkräfte), während die Freiberufler in Arbeitgeberfunktion mit 298
Tsd. rund 14 % der Entscheidungsträger und die Beamten (ab
Besoldungsgruppe A 14) einen Anteil von circa 11 % ausmachen.
    
    Auch der Frauenanteil unter den Entscheidungsträgern hat sich in
den vergangenen Jahren langsam aber stetig erhöht. Er liegt in der
LAE 2000 mittlerweile bei 14 % - ein im Vergleich zu 1997 um 2
%-Punkte höherer Anteil (insgesamt 292 Tsd.). Stellte die erste LAE
1978 per definitionem noch ausschließlich auf männliche
Führungskräfte ab, so berücksichtigte die LAE 1981 erstmals auch
weibliche Führungskräfte und kam auf einen Anteil von 6 % an der
damaligen Grundgesamtheit (51 Tsd.).
    
ots Originaltext: stern
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de


Für Rückfragen:

Susanne Wesner
stern-Verlagsleitung /
Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 040/3703-3046, Fax -5683
E-mail Wesner.Susanne@Stern.de.

Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Gruner+Jahr, STERN

Das könnte Sie auch interessieren: