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"Freie Tankstellen werden zu kaufmännischen Selbstmordpreisen gezwungen"
stern-Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der Westfalen AG, Wolfgang Fritsch-Albert

Hamburg (ots) - Die freien Tankstellen sollen durch das seit Wochen anhaltende Auf und Ab im Benzinpreis-Krieg aus dem Markt gedrängt werden. Diese Ansicht vertritt Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG, in einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern. Seiner Meinung nach werden die großen Gesellschaften ihre Preise schon bald wieder senken, was die umliegenden unabhängigen Mittelstandsbetriebe zu "kaufmännischen Selbstmordpreisen" zwinge. Der durchschnittliche Monatsverlust belaufe sich pro Tankstelle auf 25 000 Mark, eine Summe, die die "Unabhängigen nicht verkraften" könnten. Die Multis, so Fritsch-Albert im stern, setzten ihre "vollen Kriegskassen" so lange für den Preiskrieg ein, "bis die Konkurrenz in die Knie gegangen ist". Nach dieser Marktbereinigung befürchtet Fritsch-Albert, dessen Unternehmen 175 freie Tankstellen betreibt, wieder ein dramatisch ansteigendes Benzinpreisniveau wie in Großbritannien. Dort koste der Liter Super umgerechnet 2,65 DM. Diese Meldung ist unter Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteur Harald Kaiser zur Verfügung. Tel.040/3703 3504 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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