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stern: Bundesregierung will Einstieg in digitalen Rundfunk forcieren - 129 Millionen neue Geräte nötig

Die Bundesregierung will den Einstieg in den digitalen Rundfunk forcieren und den Deutschen damit erhebliche Ausgaben zumuten. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner neuen Ausgabe schreibt, sollen nach den Plänen des parteilosen Wirtschaftsministers Werner Müller im Jahr 2010 die analogen Hörfunk- und TV-Sender in Deutschland abgeschaltet werden. Herkömmliche Radio- und Fernsehempfänger würden damit nutzlos. Das bisher vage Zieldatum 2010 der Bund-Länder-Initiative "Digitaler Rundfunk" soll nach stern-Informationen im Sommer endgültig festgeklopft und Ende September auf einem internationalen Symposium während der Expo in Hannover als "Startszenario 2000" verkündet werden. Innerhalb der nächsten zehn Jahre müssten die Deutschen dann 51 Millionen Fernseher, 47 Millionen Radios und 31 Millionen Hi-Fi-Anlagen auswechseln oder Zusatzgeräte für den Digitalempfang kaufen. Solche Settopboxen, die heute schon dem Empfang von Pay-TV-Sendern dienen, kosten zwischen 500 und 1000 Mark, Fernsehgeräte mit Digitaltechnik sogar mehr als 3000 Mark. "Die Haushalte müssen beträchtlich investieren", gibt Müller laut stern zu. Diese Meldung ist unter Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für inhaltliche Rückfragen: stern-Redakteur Lorenz Wolf-Doettinchem, Tel. 030-202 24 221 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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