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Hochschulausbildung für Ingenieure auf hohem Niveau - Professor Dr. Detlef Müller-Böling, CHE: "Forderung nach Greencard für Ingenieure überflüssig"

Berlin (ots) - stern, START und das CHE Centrum für Hochschulentwicklung präsentieren Ergebnisse ihres mehrdimensionalen Hochschul-Rankings für Ingenieurwissenschaften und Architektur - stern stellt einige Spitzenreiter vor: TU Darmstadt, TU Dresden, Universität Stuttgart und Hochschule Wismar Einen neuen Maßstab in der Beurteilung von Hochschulen setzt der START-Studienführer für Ingenieurwissenschaften und Architektur, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Bei dem Studienführer, der am 15. Mai 2000 erscheint, handelt es sich um ein mehrdimensionales, umfassendes Hochschul-Ranking des Magazins stern in Kooperation mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Das aktuelle Hochschulranking belegt das hohe Niveau des Ingenieurstudiums in Deutschland. Professor Dr. Detlef Müller-Böling, Geschäftsführer des CHE und Leiter der Studie: "Die von Teilen der Wirtschaft auch für Ingenieure erhobene Forderung nach einer Greencard ist überflüssig". Das Hochschul-Ranking von stern und CHE unterscheidet sich grundsätzlich von bisherigen Rankings: Es wird nicht die allgemein beste Universität gekürt: Denn Ansprüche an ein Studium sind so unterschiedlich, wie die Studierenden selbst. Mit dem START-Studienführer als Orientierung kann jeder für sich selbst die Hochschule finden, die am besten zu seinen individuellen Wünschen und Ansprüchen passt. Diese Untersuchung ist in ihrer Anlage die einzige ihrer Art in Deutschland: Aktuell untersucht wurden 145 Universitäten/Gesamthochschulen und Fachhochschulen mit den Fächern Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Vermessungswesen, Physikalische Technik und Wirtschaftsingenieurwesen. Im START-Studienführer sind "Hitlisten" unter folgenden Bewertungskriterien zusammengestellt: 1. Professorentipp: Wo Professoren ihre Kinder studieren lassen würden 2. Gesamturteil Studierende: Wo die Studenten am zufriedensten sind 3. Studienergebnis: Wo man am schnellsten studiert 4. Studium und Lehre: Wo die Studenten das Lehrangebot am besten beurteilen 5. Praxissemester: Wo die Betreuung im Praxissemester am besten beurteilt wird 6. Ausstattung: Wo am meisten in Labore investiert wird Fachbereich Architektur wurde untersucht, wo die meisten Arbeitsplätze zur Verfügung stehen 7. Forschung: Wo die meisten Drittmittel eingeworben werden Das Magazin stern stellt einige Spitzenreiter vor: So zeichnen sich die TU Darmstadt, die TU Dresden und die Universität Stuttgart durch eine sehr gute Forschung und Lehre aus und werden von Professoren häufig empfohlen (Professorentipp). Die Hochschule Wismar schneidet vor allem bei der Ausstattung sehr gut ab. Entsprechend zufrieden sind die Studenten (Studentenurteil), was sich auch in der relativ kurzen Studiendauer niederschlägt (Studienergebnis). Norbert Höfler, stern-Ressortleiter Politik und Wirtschaft sowie START-Redaktionsleiter: "Der START-Studienführer geht in seiner Gründlichkeit über alles hinaus, was bisher in Sachen Studienorientierung publiziert wurde. Indem wir wissenschaftliche Qualität und journalistische Kompetenz zusammengespannt haben, bieten wir Orientierung, die auf weit mehr als auf subjektiven Einschätzungen beruht. " Müller Böling: "Wegen der vielen Details, die für Studienanfänger wichtig sind, können wir jährlich nur einen Teil der Studienfächer analysieren. Bisher haben wir alle naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fächer einschließlich der Informatik sowie die Wirtschaftswissenschaften und Jura untersucht. Im nächsten Jahr sind die Geisteswissenschaften dran. Dann haben wir einen Zyklus durch und beginnen mit der Aktualisierung." Der START-Studienführer präsentiert auf der integrierten CD mittlerweile 1. 647 Studiengänge im Vergleich, dazu kommen Profile von 242 Hochschulen und 172 Hochschulorten und ein umfangreicher Adress-Service. Einzigartige Hilfe bietet die Suchmaschine auf der CD. Mit ihr kann man nach der Hochschule fahnden, die zu den eigenen individuellen Ansprüchen und Wünschen am besten passt. Auch einzelne Hitlisten pro Fach können damit erstellt werden, wie z.B.: Wo studiert man am schnellsten, wo ist die Betreuung am besten, wo gibt es die besten Prüfungsergebnisse? ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Christina Leitow stern Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit Tel. 040/3703-3706, Fax -5741 e-mail: leitow.christina@stern.de Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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