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Christoph Stölzl im stern: "Berlin muss an sich arbeiten"

Hamburg (ots) - Für Berlins neuen Kultur- und Wissenschaftssenator Christoph Stölzl hat Kulturpolitik in Berlin eine nationale Bedeutung. "Die Hauptstadt gehört nicht den Berlinern, sie gehört dem ganzen Land. Was in Berlin misslingt, schadet allen Deutschen. Was in Berlin gelingt, nutzt allen Deutschen", sagte Stölzl in einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern. Kulturpolitik müsse im Bundestag vermittelt werden. Die Poltiker müssten begreifen, so Stölzl: "Ihr könnt nichts Besseres tun, als Kultur zu fördern!" Nicht nur die Politik, sondern auch private Mäzene sollten einen Beitrag zur Förderung der Kultur in der Hauptstadt leisten. "Ich würde gern ein Netzwerk von Leuten aufbauen, die Lust haben, Kultur zu fördern. Oder die Zeit haben, Ehrenämter zu übernehmen", sagte Stölzl im stern. Die Theater, Opern und Museen der Stadt sollten ein unverwechselbares Profil aufweisen - "'Branding' - für Wiedererkennbarkeit sorgen, 'Trade Marks' schaffen", so Stölzl. Dem Pergamon-Museum sei dies gelungen. "Bei den anderen Häusern ist es oft nicht klar, wofür sie stehen". Den drei Opern könne man nur raten, "erkennbare Sympathiezonen zu schaffen - und das nicht als platten Amerikanismus und als Werbegag abzutun und zu belächeln. Da muss Berlin unbedingt an sich arbeiten." Diese Vorabmeldung ist mit Hinweis auf die Quelle stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: stern-Redakteurin Anja Lösel, Tel. 040-3703 4408. Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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