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stern: Bei einer Verhandlungsblockade der Gewerkschaften will der Bahn-Vorstand das Scheitern des Beschäftigungsbündnisses erklären

Hamburg - Kein Verzicht mehr auf betriebsbedingte Kündigungen Bei der Deutschen Bahn AG droht ein schwerer Konflikt zwischen Management und Gewerkschaften. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, will das Unternehmen die Verhandlungen über die Aufrechterhaltung des "Beschäftigtenbündnisses Bahn" für gescheitert erklären, wenn sich die Arbeitnehmervertreter bei der Spitzenrunde am 24. März weigern, die Vorschläge von Bahn-Chef Mehdorn zur Senkung von Personalkosten als Grundlage für Gespräche zu akzeptieren. Nach einem Scheitern der Verhandlungen entfällt nach Auffassung der Bahn-Manager der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Auf diese Verhandlungslinie hat sich nach stern-Informationen der Vorstand der Bahn festgelegt. In einem Brief an die Gewerkschaften fordern Mehdorn und Personal-Vorstand Horst Föhr "eine klare und eindeutige Erklärung" im bevorstehenden Bündnisgespräch, "da die Zeit gegen uns arbeitet". Die Bahn-Spitze will die Personalkosten bis zum Jahr 2004 um 3,6 auf 14 Milliarden Mark senken. Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: Stern Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: stern-Redakteur Lorenz Wolf-Doettinchem Tel. 030-20 22 42 21 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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