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stern: Agnes Hürland-Büning kassierte über 500 000 Mark von Elf Aquitaine

Hamburg (ots) - Die ehemalige Verteidigungs-Staatssekretärin Agnes Hürland-Büning bestreitet, je über ein Schweizer Nummernkonto Beratungshonorare aus der Wirtschaft kassiert zu haben. "Ich hatte niemals ein Konto in der Schweiz", sagte sie dem Hamburger Magazin stern. Für Beratungen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Leuna-Raffinerie durch den Konzern Elf Aquitaine habe sie Ende 1992 und im Februar 1993 zwei Rechnungen an das Schweizer Elf-Büro über je 285 000 Mark geschickt. Das Geld sei offen auf ihr deutsches Konto bei der Commerzbank überwiesen worden. Als Gegenleistung habe sie sich mehrfach gegen den Bau einer von der Esso AG und vom damaligen Landeschef Niedersachsens, Gerhard Schröder, unterstützten Pipeline von Ingolstadt nach Emden eingesetzt. Kaufmann Dieter Holzer habe sie engagiert, nachdem Elf im Fall des Pipeline-Baus den Rückzug aus dem Leuna-Projekt signalisiert hatte. Diese Meldung ist unter Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen stern-Redakteur Frank Thomsen zur Verfügung. Tel. 040-3703-3544 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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