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"Niemand soll sagen, es ist nichts geschehen"
stern-Ausstellung im Stadtmuseum Hildburghausen zeigt ab 23. Januar 2000 Reportagen und Fotos von Gabriel Grüner und Volker Krämer

    Hamburg/Hildburghausen, 21. Januar 2000  - Im Stadtmuseum
Hildburghausen wird am Sonntag, den 23. Januar 2000, um 14.30 Uhr die
stern-Ausstellung "Niemand soll sagen, es ist nichts geschehen"
eröffnet. Sie ist der Arbeit der stern-Journalisten Volker Krämer und
Gabriel Grüner gewidmet, die am 13. Juni 1999 im Kosovo von
Heckenschützen ermordet wurden.
    
    Die Ausstellung zeigt rund 70 Fotos von Volker Krämer und
ausgewählte Reportagen von Grabriel Grüner. Der Fotograf Volker
Krämer, Jahrgang 1943, kam 1969 zum stern, nachdem er sich 1968  mit
seinen packenden Bildern über den "Prager Frühling" einen Namen
gemacht hatte. "Wenn ich für den stern unterwegs bin", sagte Krämer
einmal, "dann bewege ich mich im Alltag der normalen Menschen, und
durch die Kamera fällt mir auf, wie absurd und teilweise komisch das
manchmal aussieht." Auf ein bestimmtes Genre wollte er sich dabei
nicht festlegen lassen. Krämer machte Fotos von Menschen, von kleinen
Leuten und großen Staatsmännern, und das rund um den Globus. Immer
wieder war er auch in Krisengebieten unterwegs, berichtete über die
Gewalt in Südafrika, die afghanischen Mudschahedin, den Grenzkrieg
zwischen Eritrea und Äthiopien. Volker Krämer war Teilnehmer mehrerer
"Weltausstellungen der Fotografie" und erhielt Auszeichnungen beim
"World Press Photo Award".
    
    Gabriel Grüner wurde 1963 in Südtirol geboren. Nach dem Besuch der
Henri-Nannen-Journalistenschule wurde er 1991 Redakteur im
stern-Auslandsressort.
    
    Gabriel Grüner hat den Krieg auf dem Balkan so intensiv begleitet
wie kaum ein anderer Reporter: vom ersten bis zum letzten Tag. Seine
erste Titelgeschichte im Juli 1991 schrieb er über den Krieg in
Slowenien. Es folgten viele Reportagen aus Kroatien, Bosnien, Serbien
und aus dem Kosovo. 1995 dokumentierte er als einer der ersten die
Schilderungen eines Mannes, der das Massaker von Srebrenica überlebt
hatte. Seine ihn oft belastenden Erlebnisse führten dazu, dass
Gabriel Grüner sich neben der journalistischen Arbeit für humanitäre
Aufgaben engagierte. 1996 organisierte er die Ausstellung "Kinder des
Krieges" mit Fotos aus Bosnien.
    
    Hildburghausen ist nach Hamburg, Herten, Hilden und Lauenburg die
fünfte Station der stern-Ausstellung.
    
      "Niemand soll sagen, es ist nichts geschehen"
    23. Januar bis zum 20. Februar 2000
    Stadtmuseum Hildburghausen, Apothekergasse 11,
    98646 Hildburghausen.
    Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 17.00 Uhr außer Montag
    
    
ots Originaltext: stern
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stern -Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
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