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"Die deutsche Wirtschaft muss Wort halten"
stern: BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel schreibt an 200 000 deutsche Unternehmen

Hamburg (ots) - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, ruft nach Informationen des Hamburger Magazins STERN gemeinsam mit den Chefs der anderen wichtigen Wirtschaftsverbände mehr als 200 000 deutsche Unternehmen auf, ihren Beitrag zur Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter zu leisten. Wie der stern in seiner neuen Ausgabe berichtet, sind bisher erst knapp zwei Milliarden Mark im Topf der Stiftungsinitiative. "Die deutsche Wirtschaft muss Wort halten, und ehrlich gesagt, das wird sehr schwer", sagte Henkel dem stern. "Die Summe ist kein Pappenstiel. Die wenigen großen Unternehmen können das allein nicht stemmen." Henkel will nicht nur an die moralische Verantwortung der Unternehmer appellieren. "Schließlich ist auch die positive Wirkung einer Beteiligung in der Öffentlichkeit nicht zu unterschätzen. Wenn es überhaupt Themen gibt, zu denen man Solidarität einfordern sollte, dann bei diesem Thema", betonte er. Einen Zwangsbeitrag könne er sich allerdings nicht vorstellen. Diese Meldung ist unter Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: stern Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Rückfragen an: stern-Redakteurin Beate Flemming, Telefon 040-37034404 Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

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