UNO-Flüchtlingshilfe e.V.

Film: Mit Benno Fürmann bei der Erstaufnahme für Asylbewerber in Berlin
Schutz von Flüchtlingen statt Schutz vor Flüchtlingen

Bonn (ots) - Im Februar 2012 besuchten der Schauspieler Benno Fürmann und Mitarbeiter der UNO-Flüchtlingshilfe die Erstaufnahme-Einrichtung für Asylbewerber in der Motardstraße in Berlin-Spandau. Für viele Flüchtlinge, die nach Berlin kommen und auf ihr Asylverfahren warten, ist das Containerdorf die erste Anlaufstelle. Der Film über Benno Fürmanns Projektbesuch, sein Video-Statement zum Flüchtlingsschutz, über die UNO-Flüchtlingshilfe und das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) sind jetzt auf der Website der UNO-Flüchtlingshilfe unter folgendem Link zu sehen: http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/?page=1186

Mitten im Spandauer Industriegebiet liegt die sanierungsbedürftige Einrichtung. Wohnten hier Ende letzten Jahres noch 569 Menschen, so sind es aktuell nur noch 390. Viele Asylbewerber sind bereits in einer neuen Unterkunft in Berlin-Lichtenberg untergekommen. Das Containerdorf in der Motardstraße, deren Wohnverhältnisse schon seit längerem in der Kritik stehen, soll in absehbarer Zeit ganz geschlossen werden.

Abgeschieden von jeder Infrastruktur fristen die Bewohner der Spandauer Einrichtung ein Nischendasein. Die Flüchtlinge dort bilden "irgendwie eine Subkultur, die man nicht mitkriegt", stellt Benno Fürmann fest. Er sei hier, weil die Flüchtlinge zu uns gehörten. "Ich möchte mich informieren, und ich möchte sehen, wie die Leute bei uns ankommen." In Deutschland sei dringend ein besserer Umgang mit und eine bessere Unterstützung von Flüchtlingen erforderlich: "Bei uns wird mehr über den Schutz vor statt über den Schutz von Flüchtlingen diskutiert." Fürmann lobte ausdrücklich das Engagement der Helfer vor Ort: "Ich finde erst mal die Arbeit von den Leuten hier ganz toll, die auch durch die Unterstützung von der UNO-Flüchtlingshilfe und UNHCR den Menschen dabei helfen, Fuß zu fassen im Land, die ersten Schritte zu tätigen, die unheimlich schwer sind."

Die AWO Berlin-Mitte kümmert sich um die Flüchtlinge in der Motardstraße, berät sie in rechtlichen, sozialen und psychologischen Fragen und wird dabei von der UNO-Flüchtlingshilfe finanziell unterstützt.

Wir danken dem Filmteam der "PeopleMeetMedia SGmbH" und der "G7 Tontechnik GmbH", beide aus Berlin, dank deren tatkräftigen Unterstützung der Film und das Video-Statement realisiert werden konnte.

Flüchtlinge brauchen Ihre Hilfe:

UNO-Flüchtlingshilfe - Spendenkonto 2000 88 50 
Sparkasse Köln-Bonn 370 501 98 
Spenden online unter: www.uno-fluechtlingshilfe.de 

Pressekontakt:

Dietmar Kappe
Tel. 0228 - 62 986 14
kappe@uno-fluechtlingshilfe.de

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