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Deutsches Gas wird knapp: 79 Prozent der Bundesbürger fordern Kurswechsel

Holzminden (ots) - Knapp acht von zehn Bundesbürgern wollen die Abhängigkeit von Erdgasimporten aus dem Ausland stoppen, so ein Ergebnis der Umfrage Energie-Trendmonitor 2015, für die 2.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. Gleichzeitig schwinden heimische Ressourcen: Der Ertrag in den beiden wichtigsten heimischen Förderregionen ist innerhalb von sieben Jahren um fast die Hälfte eingebrochen und wird nach Prognosen des Öl- und Gasproduzentenverbandes WEG weiter stark abnehmen, informiert jüngst eine Meldung der deutschen Presse-Agentur.

"Die aktuelle Entwicklung auf dem Energiemarkt zeigt erneut, wie wichtig der konsequente Umbau des deutschen Wärmemarktes hin zu erneuerbaren Energien ist", sagt Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron, der den Energie-Trendmonitor zum zweiten Mal initiierte. Neben der heimischen Angebotsschwäche unterstreicht die ebenfalls in der dpa-Meldung thematisierte Ankündigung des wichtigsten Ersatzlieferanten für Deuschland, den Niederlanden, schon in fünf Jahren die Förderung drastisch zu drosseln, die Notwendigkeit der Energiewende. Als Grund geben die Niederländer Erdbebenrisiken rund um das Hauptfördergebiet Groningen an.

Die Entwicklung hin zu den erneuerbaren Energien in der häuslichen Wärme spiegelt sich auch in der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) wider. Die deutlich verschärften Richtwerte im Neubau ab 2016 lassen sich bei Einbau einer Heizungsanlage auf Basis eines fossilen Energieträgers wie Gas wirtschaftlich kaum noch einhalten. Alternativen sind allerdings vorhanden: "Die hoch entwickelte Wärmepumpentechnik wird ganz sicher zur neuen Standardtechnik", ist Rudolf Sonnemann überzeugt. "Und das ist auch der richtige Weg, denn eine Wärmepumpe ist eines der umweltfreundlichsten Heizsysteme überhaupt, da sie das drei- oder vierfache der eingesetzten Energie am Ende als Wärme zur Verfügung stellt, indem sie kostenlose Umweltwärme aus der Umgebungsluft oder dem Erdreich nutzbar macht." Da passt es ins Bild, dass auch die Förderung für Wärmepumpen über das Marktanreizprogramm (MAP) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit April 2015 neu aufgestellt wurde. Nicht nur wird der Einbau effizienter Anlagen in Bestandsgebäuden deutlich höher gefördert, es ist zudem nun auch eine Förderung im Neubau möglich.

Grafik zum Download http://bit.ly/1HhL4j9

BMWi - Marktanreizprogramm (MAP) Mehr Infos dazu unter www.stiebel-eltron.de/MAP2015.

Über Stiebel Eltron

Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von rund 425 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von 2.900 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.

Das Familienunternehmen wird seit seiner Gründung von der Vision angetrieben, Geräte für mehr Energieeffizienz, Komfort und Zuverlässigkeit zu produzieren und liegt mit dieser Philosophie mehr denn je im Trend. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der größten Anbieter auf dem Wärmemarkt und zum Weltmarktführer bei Durchlauferhitzern. Als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien startete Stiebel Eltron bereits in den 70er Jahren mit der Fertigung von Wärmepumpen und Solarkollektoren. Als erfolgreicher Systemanbieter Im Bereich Erneuerbare Energien gehören auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zum Programm. Stiebel Eltron produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Eschwege sowie an drei weiteren Standorten im Ausland (Tianjin/China, Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).

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