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Neue EU-Energieziele: 60 Prozent der Deutschen sehen Energie-Sparpotenziale im eigenen Haushalt

Holzminden (ots)

Bis 2030 soll in der Europäischen Union 30 Prozent an Strom und Wärme eingespart werden - diese Energieeffizienz-Ziele hat die EU-Kommission gestern vorgeschlagen. Die Deutschen sehen bei sich noch großes Potenzial, ihren Energieverbrauch zu verringern: 65 Prozent der Bundesbürger erkennen Chancen, Strom im eigenen Heim einzusparen, 56 Prozent halten Reduktionen beim Wärmeverbrauch für möglich. Doch bisher werden die privaten Haushalte bei der Energiewende außen vor gelassen. Das ist das Ergebnis der Umfrage "Energie-Trendmonitor 2014", für die 1.000 Bundesbürger befragt wurden.

"In Deutschland können die Ziele der EU-Kommission nur erreicht werden, wenn die Bundesregierung die privaten Haushalte stärker einbezieht" sagt Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer des deutschen Heiz- und Wärmetechnikunternehmens Stiebel Eltron. "Sie gelten zu Recht als schlafende Riesen der Energiepolitik. Doch ihr Potenzial wird nicht gehoben. Im Gegenteil: Haushalte, die aktiv ihren Energieverbrauch senken wollen, werden bisher bestraft statt belohnt." Wer beispielsweise seine alte Heizung durch eine energiesparende Wärmepumpe ersetzt, wird mit rund 70 Prozent Steuern und Abgaben auf den Strompreis belastet. Zum Vergleich: Bei der fossilen Ölheizung entfallen lediglich 23 Prozent des Ölpreises auf Steuern und Abgaben.

"Nachdem die EEG-Novelle beschlossen ist, gilt es jetzt für die Bundesregierung, mit ihrer 'Zehn-Punkte-Energie-Agenda des Bundeswirtschaftsministeriums' bei den Haushalten Anreize für die Nutzung sauberer Energie und einer Senkung des Energieverbrauchs zu sorgen", so Stiebel-Eltron-Chef Sonnemann.

Wie hoch das Innovationspotenzial bei den privaten Haushalten in Deutschland ist, zeigt sich beispielsweise auch an der Nutzung von Photovoltaikstrom vom eigenen Dach. Bisherige Lösungen nutzen durchschnittlich nur knapp 30 Prozent dieser Energie für den Eigenbedarf. Grund sind fehlende Konzepte, mit denen die Energie im Haus variabel gespeichert und verbraucht werden kann. Modellprojekte von Stiebel Eltron zeigen, dass sich der Eigenverbrauch des Sonnenstroms schon heute auf gut 60 Prozent steigern lässt. Neben deutlichen Kosteneinsparungen profitiert die Umwelt. Denn der Gebäudebereich ist bisher größter Emittent von Kohlendioxid in Deutschland. Hier entstehen 33 Prozent des CO2-Ausstoßes.

Über Stiebel Eltron

Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von rund 460 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von 3.000 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik. Das Familienunternehmen wird seit seiner Gründung von der Vision angetrieben, Geräte für mehr Energieeffizienz, Komfort und Zuverlässigkeit zu produzieren und liegt mit dieser Philosophie mehr denn je im Trend. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der größten Anbieter auf dem Wärmemarkt und zum Weltmarktführer bei Durchlauferhitzern. Als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien startete Stiebel Eltron bereits in den 70er Jahren mit der Fertigung von Wärmepumpen und Solarkollektoren. Als erfolgreicher Systemanbieter von Erneuerbaren Energien gehören auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zum Programm. Bei Wärmepumpen ist das Traditionsunternehmen heute deutscher Marktführer. Stiebel Eltron produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Eschwege sowie an drei weiteren Standorten im Ausland (Tianjin/China, Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).

Pressekontakt:

Thöring Heer & Partner
corpNEWS media
Claudia Thöring
Tel.: +49 (0) 40 207 69 69 8-2
Mail: Claudia.thoering@corpnews-media.de

Original-Content von: STIEBEL ELTRON, übermittelt durch news aktuell

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