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Westdeutsche Zeitung: Westerwelle würdigt Lohnpolitik der Gewerkschaften

    Düsseldorf (ots) - Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat die Rolle der Gewerkschaften bei der Lohnpolitik der vergangenen Jahre gewürdigt. Sie hätten eine "positive Rolle" gespielt, sagte Westerwelle in einem Interview mit der "Westdeutschen Zeitung" (Dienstag/Düsseldorf).

    Dass die Gewerkschaften nun deutlichere Lohnerhöhungen forderten, resultiere aus der Politik der Bundesregierung, "die den Bürgern immer tiefer in die Tasche greift". Immerhin sei die Große Koalition für die größte Steuererhöhung aller Zeiten verantwortlich. "Dass nun jene Familien, denen das Wasser Oberkante Unterlippe steht, mehr Geld bekommen wollen, kann ich menschlich nachvollziehen", sagte Westerwelle.

    Mit Blick auf den Bundesparteitag der FDP in knapp zwei Wochen sagte Westerwelle, er werde es "nicht länger zulassen, dass die politische Linke den Begriff der sozialen Gerechtigkeit vergewaltigt". Ausdrücklich kritisierte er die SPD für einen Linksruck, den er bei ihr ausgemacht haben will: "Dass mir bei aller Kritik an der Sozialdemokratisierung der Union die Linksdrift der Sozialdemokraten unter dem Druck der Neosozialisten und Postkommunisten nicht gefällt, muss ich nicht verschweigen."

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