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Westdeutsche Zeitung: Fachkräftemangel = von Martin Vogler

    Düsseldorf (ots) - Eigentlich sollten wir uns bedenkenlos freuen. Die Arbeitslosigkeit sinkt. Das stärkt die Sozialkassen, belebt den Konsum und die Konjunktur. Vor allem aber stehen hinter den Zahlen Schicksale. Menschen, die bereits zu resignieren drohten, stehen wieder in einem Arbeitsverhältnis. Dieses Glück erleben derzeit viele - leider noch immer nicht genug. Denn die Lage von Langzeitarbeitslosen und gering Qualifizierten verbessert sich kaum. Andererseits zeichnet sich in einigen Branchen schon wieder ein Fachkräftemangel ab. Was ist also zu tun? Arbeitssuchende, aber auch Arbeitnehmer in vermeintlich gesicherten Stellungen, sollten flexibel bleiben. Wer offen für Weiterbildungen, Umschulungen und Ortswechsel ist, wird künftig noch bessere Chancen als bislang auf dem Arbeitsmarkt finden. Aber auch Arbeitgeber müssen umdenken. Sie sind gut beraten, wenn sie frühzeitig prüfen, wie sie für gute Leute attraktiv bleiben. Was übrigens nicht allein mit hohen Gehältern funktioniert. Mindestens genauso wichtig sind "weiche Werte", etwa ein positiv-konstruktives Klima im Betrieb. Zufriedene und erfüllte Mitarbeiter kündigen nämlich selten und bringen zudem Top-Leistungen.

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