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Westdeutsche Zeitung: Geburtenstatistik = von Wibke Busch

    Düsseldorf (ots) - Ausgerechnet im Wahljahr bekommt die bislang blendende Bilanz der Familienministerin Kratzer. Trotz Elterngeld ist der zweite Babyboom nach 2007 ausgeblieben - und damit der noch im Februar von ihr erhoffte Trend. Das heißt nicht, dass die Familienpolitik, die die Ministerin gegen Widerstand aus den eigenen Reihen durchsetzte, falsch wäre. Änderungen brauchen ihre Zeit. Allerdings zeigen die Zahlen, dass es nicht reicht, Familien mit ausreichend Geld auszustatten. Junge Mütter müssen vor allem auf ein lückenloses Betreuungssystem für ihre Kinder zurückgreifen können, wenn sie Beruf und Familie vereinbaren wollen. Der Ausbau der Betreuungsplätze für Kleinkinder ist ein wichtiger Schritt. Hinzu kommen muss ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen.

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