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Westdeutsche Zeitung: Rürup lobt Sparer und kritisiert Medien-Berichterstattung

    Düsseldorf (ots) - Der Chef der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, hat die Berichterstattung der Medien über die Finanzkrise kritisiert. "Indem sich viele Fernsehsendungen und viele Artikel mit der Frage beschäftigten, wie sicher das Geld der Bürger ist, wurden Unruhe und Angst in der Bevölkerung eher geschürt als gedämpft", sagte er der "Westdeutschen Zeitung" (Dienstag/Düsseldorf). Zwar habe niemand eine Panik herbeireden wollen. Dennoch sei "vielleicht unbeabsichtigt eine gewisse Hysterie geschürt worden".

    Ein dickes Lob sprach Rürup dagegen den Sparern aus. "Die Bürger sind glücklicherweise besonnen geblieben", sagte er. Zwar habe es Umschichtungen zugunsten der Sparkassen und Volksbanken gegeben. "Aber dass die Menschen massiv Geld von den Banken abhoben oder Lebensversicherungen und Altersvorsorgepläne kündigten, ist zum Glück nicht passiert. In diesem Fall wäre die Situation kaum zu beherrschen gewesen", sagte Rürup und fügte hinzu: "Die Sparer sind zu loben!"

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