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Westdeutsche Zeitung: CSU-Drama = Von Frank Uferkamp

Düsseldorf (ots) - Das große CSU-Drama ist vorbei und hat sein logisches Ende gefunden: Horst Seehofer wird der neue starke Mann in Bayern. Diese Entwicklung war zwangsläufig. Nach dem Rückzug Günther Becksteins war bald klar, dass Seehofer auch Ministerpräsident wird. Er tritt einen schweren Job an: Noch immer ist in der Partei die Endphase der Ära Stoiber nicht aufgearbeitet, der Vorvorgänger Seehofers versucht sich immer noch als Strippenzieher. Seehofer muss sich von seinem Freund und Förderer lösen, auch wenn es schwer fällt. Nur wenn er sich von der Überheblichkeit und Bürgerferne Stoibers distanziert, hat er eine Chance, die Erosion der CSU zu stoppen. Der alte CSU-Nimbus der Unbesiegbarkeit ist weg. Es wird sehr schwer, ihn wieder zurückzugewinnen. Pressekontakt: Westdeutsche Zeitung Nachrichtenredaktion Telefon: 0211/ 8382-2358 redaktion.nachrichten@westdeutsche-zeitung.de Original-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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