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Westdeutsche Zeitung: Hessen
Links-Partei = Von Martin Vogler

    Düsseldorf (ots) - Die Delegierten der Linkspartei in Hessen haben eine vier Meter hohe Mauer aus Kartons gebaut. Eine Aktion für soziale Gerechtigkeit sollte das sein. Dass diese Partei angesichts ihrer historischen Last sich für eine Mauer-Symbolik entschied, kann man als Überraschung werten. Im Gegensatz zur Kernbotschaft des Parteitags, grundsätzlich eine rot-grüne Minderheitsregierung in Hessen unterstützen zu wollen. Dies schien vorher klar. Trotzdem gibt es Aufregung, schlicht weil sich die Wahrscheinlichkeit, dass Andrea Ypsilanti mit Stimmen der Linkspartei Ministerpräsidentin wird, verfestigt. CDU-Ministerpräsidenten drohen mit dem Bruch der Großen Koalition. Sie sehen in der SPD keinen verlässlichen Partner mehr. Solche Gedanken sind nachvollziehbar. Allerdings wird es wohl bei Muskelspielen bleiben. Prognose: Auch die Union rettet sich noch ein Jahr in der Koalition über die Runden. Und sie hofft auf klare und für sie positivere Verhältnisse nach der Bundestagswahl.

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