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Westdeutsche Zeitung: Obama-Nominierung = von Peter De Thier

    Düsseldorf (ots) - Kann es sein, dass sich jener Barack Obama, der während der demokratischen Vorwahlen eine taktisch geniale Kampagne inszenierte, sich nun kräftig verrechnet hat? Obwohl er sich in der Schlussphase relativ deutlich von Hillary Clinton absetzen konnte, darf der Neuling Obama den Einfluss des früheren "ersten Ehepaars" Hillary und Bill nicht unterschätzen. Erst brüskierte er das nach wie vor einflussreiche Paar mit der Nominierung Joseph Bidens zum Vizepräsidentschaftskandidaten, nun wird dem Ex-Präsidenten diktiert, worüber er beim Parteitag reden soll. Obama muss vorsichtig sein, denn ohne die tatkräftige Unterstützung der Clintons, die ärmere weiße sowie hispanische Wähler auf ihrer Seite haben, droht ihm im November ein böses Erwachen.

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