Westdeutsche Zeitung

Westdeutsche Zeitung: Etat-Streit = Von Alexander Marinos

    Düsseldorf (ots) - Es ist verrückt: Immer dann, wenn die Staatseinnahmen etwas besser ausfallen als zunächst erwartet, beginnt sofort der politische Zank darüber, was man mit dem überschüssigen Geld alles Schönes machen könne. Dabei ist das Wort "überschüssig" angesichts der gigantischen Staatsverschuldung völlig verfehlt. Es ist daher richtig, dass Finanzminister Steinbrück eisern an seinem Ziel festhält, zumindest die Neuverschuldung so schnell wie möglich zu stoppen. Sobald das gelungen ist, sollten die Steuern sinken. Die Menschen geben ihr Geld im Zweifel sinnvoller aus als der Staat. Damit beide Ziele - der ausgeglichene Haushalt und niedrigere Steuern - erreichbar sind, müssen die Ministerien sparen. Entscheidend ist, dass sich die Kanzlerin jetzt nicht wegduckt und Steinbrück hilft.

Pressekontakt:
Westdeutsche Zeitung
Nachrichtenredaktion
Telefon: 0211/ 8382-2358
redaktion.nachrichten@westdeutsche-zeitung.de

Original-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westdeutsche Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: