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Westdeutsche Zeitung: CSU = von Wolfgang Radau

    Düsseldorf (ots) - Bayerns Unionspartei hat ein Problem. Ein Luxusproblem, wenn es nur darum ginge, bei der Landtagswahl im September nicht unter 50 Prozent zu rutschen. Aber es geht um mehr. Wenn Grüne und Liberale den Sprung ins Maximilianeum schaffen, kann das die CSU ein Viertel ihrer Mandate kosten. Das fürchten die Christsozialen wie der Teufel das Weihwasser. Das Bayern-Problem trägt den Namen Erwin Huber. Der Parteivorsitzende wird nicht als Ober-Bayer wahrgenommen wie vor ihm Stoiber oder Strauß. Und statt zu einer Größe entwickelt er sich ins Gegenteil: Huber nennt 40 Prozent Stimmen bei der Kommunalwahl einen Sieg und hat es auch als Ex-Finanzminister nicht mit den Zahlen. Der Transrapid war am Ende fast doppelt so teuer wie von Huber vorgerechnet, und dass die BayernLB statt mit 100 Millionen mit 4 Milliarden Euro belastet ist, muss Huber bald einem U-Ausschuss erklären. Mitten im Wahlkampf. Im Hintergrund scharren die Seehofers, Söders und Ramsauers schon mit den Hufen. Seit dem Stoiber-Sturz weiß man in Bayern, wie so etwas gemacht wird.

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