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Westdeutsche Zeitung: Hessen-SPD plant keine Neuwahlen - "abwegig"

    Düsseldorf (ots) - In der hessischen SPD gibt es tatsächlich ernsthafte Planspiele, Parteichefin Andrea Ypsilanti mit den Stimmen der Linkspartei zur neuen hessischen Ministerpräsidentin wählen zu lassen. Die Spekulation, nach vier oder fünf Monaten würde sie dann Neuwahlen anstreben, gilt in der hessischen Partei- und Fraktionsführung nach Informationen der "Westdeutschen Zeitung" dagegen als abwegig. Dabei handele es sich um Überlegungen, die in der Spitze der Bundes-SPD angestellt und mit Wiesbaden nicht abgestimmt worden seien.

    Wie die "WZ" weiter berichtet, setzt sich in der hessischen SPD-Spitze die Erkenntnis durch, dass man "nicht aus dem Parlament heraus regieren kann". Insofern sei es keine tragfähige Lösung, den hessischen CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch geschäftsführend im Amt zu halten und die linke Mehrheit im Landtag gegen ihn zu nutzen. Um gestalten zu können, müsse man schon selbst in die Regierung gehen - "und zwar dauerhaft".

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