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Westdeutsche Zeitung: NRW-Minister Laschet bezeichnet Sehrbrock-Vorstoß als "blanken Unsinn"

Düsseldorf (ots) - NRW-Familienminister Armin Laschet (CDU) hat den Vorschlag seiner Parteifreundin Ingrid Sehrbrock, den Besuch von Krippen verpflichtend zu machen, als "blanken Unsinn" zurückgewiesen. Die DGB-Vize-Vorsitzende hatte sich in einem im Wortlaut autorisierten Interview mit der "Westdeutschen Zeitung" (WZ/Donnerstag) für eine Krippen-Pflicht ausgesprochen. Laschet sagte dazu der WZ (Freitag) in Düsseldorf: "Wir sind für eine Wahlfreiheit bei dem Thema und wollen den Eltern von Kleinkindern nicht vorschreiben, was sie mit ihren Kindern machen sollen. Auch die NRW-SPD lehnte den Vorstoß der DGB-Vize ab. "Wir sind gegen einen Zwang zur Krippe, aber für einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kleinkinder", sagte Britta Altenkamp, SPD-Landesvize in NRW, der WZ (Freitag). In dem Konzept der Sozialdemokraten sei lediglich ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr vor der Einschulung vorgesehen. "Ein Krippenzwang ist Bevormundung", sagte Altenkamp. Pressekontakt: Rückfragen bitte an: Westdeutsche Zeitung Dr. Alexander Marinos Ressortleiter Nachrichten/Politik Telefon: 0211/ 8382-2358 redaktion.nachrichten@westdeutsche-zeitung.de Original-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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