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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Scholl/ARD: Wenig Gehaltvolles von Felix Kronawitter

Regensburg (ots) - Aus dem eigentlich geplanten TV-Comeback wird nun doch nichts. Die Liaison "Scholl-ARD" ist beendet. Eine Win-win-Situation! Denn die ARD kann sich nun einen neuen Experten suchen, der auch mal gehaltvolle Aussagen liefert und dem journalistischen Anspruch vielleicht gerecht wird. Der Ex-Bayernstar muss dagegen künftig nicht mehr gegen aus seiner Sicht unnötige Doping-Berichte mit "überhaupt keiner Relevanz" protestieren und sich so nicht mehr mit leidigen Themen auseinandersetzen, die ihn nicht interessieren und zu denen er ohnehin nichts Gehaltvolles beitragen könnte. Bereits 2015 hatte Scholl eine kleine Kostprobe abgegeben: Der Sport sei zu komplex. "Im Fußball macht's nicht wirklich Sinn", sinnierte er zum Thema Doping im Fußball. Scholl hat polarisiert als TV-Experte. Des Öfteren ist er dabei aber übers Ziel hinausgeschossen. "Vielleicht kommt Cristiano Ronaldo ja wirklich in den Knast. Dann mache ich mir Sorgen, dass er zu Miss September wird", um nur das jüngste Beispiel des Schollschen Wortwitzes zu nennen. Nicht wenige sahen in den vergangenen neun Jahren einen Mehmet Scholl, der sich im ARD-Studio "wundlegte". Andere feierten ihn dagegen für sein freches Auftreten an der Seite von Matthias Opdenhövel - was aber oftmals eher an ein bedingt gelungenes RTL-Comedy-Format erinnerte.

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