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Mittelbayerische Zeitung: Systemfrage - Kommentar von Andreas Allacher

Regensburg (ots) - Keine Frage: Mario Götze ist ein toller Fußballspieler, der nicht auf sein Tor im WM-Finale reduziert werden darf. Groß geworden ist er bei Borussia Dortmund, wo er unter der Regie von Jürgen Klopp zum Vorreiter des schnellen Umschaltspiels und zum Deutschen Meister wurde. Für diese moderne Spielweise aber braucht man Räume, und diese Räume bekam Götze beim FC Bayern München nicht, weil sich die meisten Gegner am eigenen Strafraum einigeln, um das Debakel in Grenzen zu halten. Dass ihm beim Rekordmeister der große Durchbruch nicht gelang, ist in erster Linie also eine Frage des Spielsystems. Darum tut Götze gut daran, sich einen Verein zu suchen, bei dem er sein Tempospiel pflegen kann. Borussia Dortmund mit ähnlichen Spielertypen wie Reus und Aubameyang ist da sicher keine schlechte Adresse. Und dann sollte ganz Fußball-Deutschland wieder viel Freude an ihm haben.

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