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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Reinhard Zweigler zur AfD

Regensburg (ots) - In der riesigen Essener Gruga-Halle geht es am Wochenende für die rechtskonservative Alternative für Deutschland um Sein oder Nichtsein. Um einen Sieg der gemäßigten Euro-Kritiker um den AfD-Gründer und Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke oder um den Durchmarsch der Nationalkonservativen um die Sächsin Frauke Petry, den Brandenburger Alexander Gauland oder den Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke. Lucke hatte, weil er sich seiner Mehrheit nicht sicher ist, vor kurzem gar noch den innerparteilichen Verein Weckruf gegründet. Mit seinen Stellvertretern Petry und Gauland spricht er nicht mehr. Wer in Essen triumphieren wird, ist wohl ebenso schwer vorherzusagen, wie der Ausgang des Referendums in Athen. Verloren hat die so wuchtig gestartete bürgerliche Gegenkraft zur Union bereits jetzt. Man wollte eine andere Europapolitik, konservative Werte und möglichst viele Kinder in deutschen Familien. Heraus kam allerdings nur erbittertes Gezänk, Streit um Posten und Profil sowie allerhand rechtslastige, fremdenfeindliche Parolen. So bietet diese Partei keine Alternative für Deutschland. Sie läutet ihre eigene Totenglocke.

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