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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar "Nicht weiterfahren!" von Isolde Stöcker-Gietl zu Streit um Tierarztkosten

Regensburg (ots) - Ein verletztes Tier liegt am Straßenrand. Die einen fahren vorbei, ohne sich zu kümmern. Andere handeln sofort: sie bringen den Hund oder die Katze in tierärztliche Obhut und sich leider damit selbst in eine missliche Lage. Denn die gute Tat kann teuer werden. Wer vor dem Tierarzt weder Fundamt noch Polizei informiert, riskiert auf den Behandlungskosten sitzen zu bleiben. Für den Tierschutz ist das gestrige Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg deshalb nicht sehr förderlich. Doch die Richter können nicht anders entscheiden, denn ihre Grundlage ist das Bürgerliche Gesetzbuch. Und dort sind Fundsachen - darunter fallen auch Tiere - klar geregelt. An diese Regeln gilt es sich zu halten. Auch nachts und auch an Wochenenden. Wer in eine solche Situation kommt, sollte das im Hinterkopf behalten und diesen Mehraufwand nicht scheuen. Denn weiterfahren und das Tier sich selbst überlassen ist keine Alternative. Das ist Tierquälerei!

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