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Die Hotels.com Reise-Etikette für Italien: La Dolce Vita ohne bitteren Nachgeschmack

Berlin (ots) - Italien, das ist Sommer, Sonne, Strand, Meer, Pasta und süße Desserts, kurz: "Dolce far niente" in Reinkultur. All die naturgegebenen Annehmlichkeiten und gastfreundlichen Italiener machen das südeuropäische Land zu einem der beliebtesten Reiseziele deutscher Urlauber. Allerdings sollte man ein paar Dinge beachten, denn einige für uns normale Verhaltensweisen werden in Italien gänzlich missverstanden oder belasten die Urlaubskasse. Die Italien-Reise-Etikette von Hotels.com hat zusammengefasst, was "va bene" und was "vietato" ist.

   - Zugegeben, in Italien sind die Temperaturen meist höher als 
     hierzulande und mehr als 30 Grad verführen dazu, die Hüllen 
     fallen zu lassen. Allerdings ist ein Hauch von Nichts 
     ausschließlich am Strand erlaubt. In Restaurants sind Badehose 
     und Bikini absolut tabu. Wer das nicht beachtet, wird in einigen
     Teilen des Landes zur Kasse gebeten. Wer in Venedig auf 
     öffentlichen Plätzen ein Strandoutfit trägt, muss mit Bußgeldern
     bis zu 200 Euro rechnen. Beim Besuch oder der Besichtigung einer
     Kirche sind bedeckte Schultern und ein Beinkleid Pflicht. 
   - Auch der Strandbesuch ist in Italien stark reglementiert. Ein 
     Fehlverhalten geht meist zu Lasten der Urlaubskasse - oder sogar
     des Urlaubs. An einem italienischen Strand zieht man sich nur in
     Kabinen um, Tiere sind nur an gesondert ausgewiesenen 
     Abschnitten erlaubt. Ebenso untersagt sind laute Musik, Zelten, 
     am Strand übernachten oder offenes Lagerfeuer. 
   - Achtung bei einer Liaison mit einem italienischen Casanova in 
     den Dünen: Auch wenn in Italien "amore" ganz groß geschrieben 
     wird, sollten Urlauber ihre Leidenschaft zügeln. Denn so schön 
     eine Romanze unter freiem Himmel auch sein mag, beim 
     Schäferstündchen im Sand winkt eine Geldstrafe von bis zu 300 
     Euro oder eine Haftstrafe bis zu zwei Jahren. 
   - Touristen, die nicht durch unschöne Optik auffallen möchten, 
     sollten sich schon beim Packen Gedanken darüber machen, welche 
     Kleidungsstücke in der Heimat bleiben können. Im heimischen 
     Schrank besser aufgehoben sind weiße Tennissocken gepaart mit 
     braunen Ledersandalen, Feinripp-Muskelshirts, bauchfreie Tops 
     und quietschbunte Shorts mit Gummizug. Italiener achten sehr auf
     ihr Äußeres, und lieben es, sich stilvoll zu kleiden. Da sollten
     auch Besucher nicht aus dem Rahmen fallen. 
   - Ein kleiner Smalltalk mit den Einheimischen? Immer gern, denn 
     Italiener sind ein sehr kommunikatives Volk, das laut und 
     gestenreich artikuliert. Beachtet werden sollte allerdings das 
     Gesprächsthema, denn der stolze Südländer mag es gar nicht, wenn
     man sein Land kritisiert. Auch Themen wie der Zweite Weltkrieg, 
     die katholische Kirche oder die Mafia sollten zum eigenen 
     Wohlergehen geschickt umgangen werden. Reden Sie über Fußball, 
     denn Sport verbindet und sowohl in Italien als auch in 
     Deutschland sind Gespräche über das runde Leder ein Garant gegen
     langweiligen Smalltalk. 
   - Fühlen Sie sich nicht auf den Schlips getreten, wenn ein 
     Italiener Sie im Gespräch unterbricht. Gesprächsüberlappungen 
     sind bei den impulsiven Einheimischen durchaus üblich und 
     gewollt. Tun Sie sich also keinen Zwang an, Ihre Beiträge laut 
     und deutlich zum Besten zu geben. 
   - Hat es an der Espresso-Bar mit dem Kennenlernen eines Italieners
     geklappt - Complimenti! Dann beeindrucken Sie diesen im Gespräch
     mit Ihren perfekten Umgangsformen, denn Italiener legen großen 
     Wert darauf, mit ihrem Titel angesprochen zu werden. Hat Ihr 
     Gesprächspartner studiert, sprechen Sie ihn mit "Dottore" an. 
     Bei Lehrern ist die richtige Anrede "Professore". 
   - Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso oder Caffelatte, der Caffè
     ist aus der italienischen Kultur nicht wegzudenken. Ein echter 
     Italienkenner nimmt seinen Caffè lässig an der Bar lehnend ein. 
     Das hat gleich zwei Vorteile: Zum einen wirkt man so wie ein 
     Einheimischer, zum anderen schont dies die Urlaubskasse, denn am
     Tisch sitzend kann das gleiche Getränk wesentlich teurer sein. 
     Frauen werden in Italien übrigens zum Kaffee eingeladen. Es gilt
     als sehr beleidigend, wenn die Signorine ihr Getränk selber 
     zahlen müssen. 
   - Bei einem Urlaub in Italien sollten Sie immer etwas Kleingeld in
     der Tasche haben, denn oft muss man für fast alle Leistungen vor
     Ort gesondert zahlen. Zum Beispiel Venedig. Wer in der 
     Lagunenstadt ein dringendes Bedürfnis verspürt, muss seit dem 1.
     Februar 2009 drei Euro für eine Toiletten-Tageskarte zahlen. 
     Bestellt man die "Pipi-Card" allerdings online vor, kostet diese
     in der Nebensaison nur 1,50 Euro pro Tag. Online buchen vorab 
     ist eben immer preiswerter. 

Hoteltipps für den Italien-Aufenthalt gibt es unter: http://deutsch.hotels.com/hotel-italien/

Pressekontakt:

Yvonne Bonanati 					
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