Bündnis Entwicklung Hilft

Partnerpool des Bündnis Entwicklung Hilft wird erweitert - Ärzte für die Dritte Welt und Weltfriedensdienst als fünfter und sechster Bündnispartner aufgenommen

Berlin (ots) - Das Bündnis Entwicklung Hilft hat Ärzte für die Dritte Welt e.V. und Weltfriedensdienst e.V. in seinen Partnerpool aufgenommen. Dies haben der Bündnisvorstand und das mit fünf externen Fachleuten besetzte Vergabegremium bei ihrer turnusmäßigen Sitzung in Berlin entschieden. Damit sind nun sechs Organisationen Partner des Bündnisses.

Ärzte für die Dritte Welt hat seit seiner Gründung 1983 fast 5.000 Einsätze von Ärzten auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis durchgeführt. Rund 2.400 Ärzte sind bisher in die früheren Einsatzorte Kolumbien, Ruanda, Venezuela und San Salvador sowie in die aktuellen Projektländer Philippinen, Indien, Bangladesch, Kenia und Nicaragua gereist, um dort Patienten zu behandeln, Kinder zu impfen und Krankenstationen zu betreiben.

"Wenn es in unseren aktuellen Projekt- oder benachbarten Ländern zu einer Katastrophe kommt, können wir die Arbeit der Bündnis-Hilfswerke durch unsere Ärzte vor Ort schnell und wirkungsvoll unterstützen", erklärt Dr. Harald Kischlat, Geschäftsführer von Ärzte für die Dritte Welt. "Wir arbeiten derzeit aber auch daran, eine Eingreiftruppe aus Ärzten aufzubauen, die bereit sind, im Notfall auch sehr kurzfristig in betroffene Gebiete zu reisen und zu helfen."

Der Weltfriedensdienst versteht seine Arbeit als Engagement gegen die extrem ungleiche Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum infolge ungerechter Weltwirtschaftsstrukturen. Die Organisation unterstützt Initiativen und Projekte in den Ländern des Südens, in denen Menschen aktiv und selbstbestimmt an der Verbesserung ihrer Lebens- und Umweltbedingungen arbeiten.

"Unsere Aufgabe ist langfristige Entwicklungszusammenarbeit. Dabei haben wir es öfter aber auch mit Menschen zu tun, die Opfer einer Katastrophe wurden, so dass wir von der Erfahrung der Hilfswerke im Bündnis auf dem Gebiet der akuten Nothilfe sehr profitieren können", sagt Hans-Jörg Friedrich, Programmkoordinator beim Weltfriedensdienst.

Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten. Bei Spendenaufrufen in Kooperation mit der ARD wird ein Teil der Einnahmen für Projekte der Partnerorganisationen des Bündnisses verwendet. Die Entscheidung darüber trifft ein Vergabegremium, das von fünf externen Experten der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe gebildet wird. Bereits seit einem Jahr sind Christoffel-Blindenmission, Deutsche Lepra-und Tuberkulosehilfe e.V., EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst und Kindernothilfe Partner des Bündnis Entwicklung Hilft.

Weitere Informationen über die neuen Bündnispartner: 
http://www.aerzte-dritte-welt.de 
http://www.wfd.de 

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