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"Produkte medial geschickt inszenieren" KLAPPE Juror Stefan Kiwit, Exit Media

"Produkte medial geschickt inszenieren" KLAPPE Juror Stefan Kiwit, Exit Media
"Dabei wollen am Ende doch alle nur das Eine: Ein Produkt medial geschickt inszenieren, um es möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Punkt. Und genau das ist unsere Aufgabe. Kunden mit unseren kreativen Fähigkeiten dabei zu unterstützen. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger." Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/61557 / Die ...
PR Filmfestival 2014

Hamburg (ots) - Die Anforderungen an die Unternehmenskommunikation verändern sich massiv, nicht zuletzt aufgrund des Umbruchs der gesamten Kreativwirtschaft. Kaum haben die meisten Konzerne unter vielen Tränen einen Digital Super-Nerd als Social-Media Beauftragten auserkoren, wundern sich die Verantwortlichen schnell, dass man weder den Kanal generalstabsmäßig kontrollieren noch die Sprache des mühsam herbeigeschafften App-Instructors verstehen kann.

Und genau nach diesem Prinzip wird im Marketing mit supergeilen Buzzwords wie Multi-Channel Marketing, Digital Story Engagement oder Targeted-Whatever jede Woche eine neue Sau durchs Dorf getrieben, um sich pfeifend im Wald vom eigentlichen Thema abzuwenden. Dabei wollen am Ende doch alle nur das Eine: Ein Produkt medial geschickt inszenieren, um es möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Punkt. Und genau das ist unsere Aufgabe. Kunden mit unseren kreativen Fähigkeiten dabei zu unterstützen. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger.

Und da kommt dann wieder das bewegte Bild ins Spiel. Marken erzählen von jeher Geschichten. Und diese lassen sich in bewegten Bildern schlicht und ergreifend hervorragend erzählen. Doch wie viele Hobby-Scorseses mit schicker, koreanischer Handycam und 3,99 Schnittprogramm-App leidlich erfahren mussten, ist selbst mit einem guten Producer, einem hochdekorierten Regisseur und einem Cutter mit Nachtschichterfahrung noch lange kein Staat zu machen, wenn man ganz einfach vergessen hat, eine Geschichte nicht nur gut zu erzählen, sondern sie selbst zu schreiben. Schon 2006 antwortete Steven Spielberg in einem Interview auf die Frage des Journalisten, wie weit er mit seinem neuen Film denn eigentlich sei: "Fertig! Ich muss ihn nur noch drehen".

Also Freunde: Konzentrieren wir uns doch auf das Wesentliche. Microblogging, Gamification, Second Screen, Deep Tagging? My Ass! Längst tüftelt doch irgendwo im Hinterhof von Kreuzberg ein Venture finanzierter Turbo-Inkubator an einer supergeilen Heizdecken-App oder einem ibeacon-fähigen Location Based Service für die Bus-Sharing Abholung zur nächsten Kaffee-Fahrt. Wenn die Frage also lautet wie sich Bewegtbild in Zukunft entwickeln wird, kann es nur eine vernünftige Antwort geben: Ruhm bei Instagram ist genauso viel wert wie Reichtum bei Monopoly.

Alle  Einreichungen zum KLAPPE PR Filmfestival 2014 erfolgen bis zum 
05. Juni 2014 als "Case" bestehend aus:

    1) Dem Film oder Footage Material (insgesamt max. 5 Minuten)
    2) eine Beschreibung zur Aufgabenstellung, Strategie, Idee,
        Umsetzung und Ergebnis! 

Pressekontakt:

Kommunikationsverband Deutschland e.V.
Katharina Stinnes
Tel.: +49 40 4191 7787
k.stinnes@kommunikationsverband.de



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