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Problemloser Start oder Anruf beim Pannendienst: Qualität des Motorenöls im Winter entscheidend

Problemloser Start oder Anruf beim Pannendienst: Qualität des Motorenöls im Winter entscheidend
Mit sinkenden Temperaturen erhöht sich die Viskosität des Öls und damit der Reibungswiderstand in Motor und Getriebe / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/61518 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutsche Castrol/Rupert Warren"

Hamburg (ots) - Ein kurzes Orgeln, dann herrscht Stille: In jedem Winter werden tausende Autofahrer kalt erwischt, denn der Wagen springt nicht an. Beim Diesel gerät dann sofort der Kraftstoff in Verdacht, doch eingefrorener Diesel in der in Deutschland vorgeschriebenen Winterqualität ist nur bei extrem niedrigen Temperaturen die Ursache. Als Evergreen in der Pannenstatistik taucht immer wieder eine zu schwache Batterie auf. Ebenso wichtig wie ein intakter Stromspender sind jedoch die Wahl des richtigen Schmierstoffs und der rechtzeitige Wechsel des Motorenöls. "Frisches Öl verhindert ein Einfrieren der Motorlüftung, senkt außerdem den Energiebedarf beim Anlassen und entlastet somit die Batterie", sagt Volker Clasen, Technik-Experte von Schmierstoff-Technologieführer Castrol und ergänzt: "Das macht im Winter oft den Unterschied zwischen einem problemlosen Start und dem Anruf beim Pannendienst aus." Die wichtigsten Fakten im Überblick:

   - Wechsel-Intervalle beachten: Die Leistungsfähigkeit von 
Motorenölen nimmt im Verlauf eines Wechselintervalls ab. Fremdstoffe 
reichern sich an und die Ölalterung führt auch zu einem Eindicken des
Schmierstoffs. Besonders kritisch: Kondenswasser kann sich in der 
Motorlüftung ansammeln und bei Frost den Start des Aggregats 
unmöglich machen. Der Anlasser schafft es dann nicht mehr, die 
Kurbelwelle durchzudrehen. Clasen rät deshalb, die Wechsel-Intervalle
genau zu beachten und speziell jetzt vor dem Start in den Winter zu 
frischem Öl zu greifen: "Schmierstoffe, die nicht die vom Hersteller 
vorgeschriebene Qualität aufweisen oder den Wechsel-Intervall 
überschritten haben, sind nicht winterfest." 
   - Auswahl des richtigen Schmierstoffs: Klassische 
mineralölbasische Motorenöle entsprechen nur noch in den seltensten 
Fällen den Vorgaben der Hersteller. Als Faustregel gilt: Je neuer ein
Aggregat ist, umso empfindlicher reagiert es auf den Einsatz 
qualitativ unzureichender Öle. Was im gesamten Jahr gilt, zeigt die 
negativen Konsequenzen vor allem im Winter. Denn im Vergleich zu 
vollsynthetischen Motorenölen steigern die dickflüssigen Varianten 
den Energiebedarf beim Kaltstart um ein Viertel. Eine ohnehin 
angeschlagene Batterie ist damit oft überfordert. Vollsynthese-Öle 
wie Castrol EDGE mit Titanium FST bleiben dagegen auch bei niedrigen 
Temperaturen dünnflüssig, und damit lässt sich der Motor viel 
leichter in Bewegung setzen. Informationen zur jeweils aktuellen Norm
und zum passenden Öl für jedes Fahrzeug halten die Autohersteller und
Fachwerkstätten bereit. Alternativ dazu bietet Castrol im Internet 
einen Ölwegweiser an. Anhand weniger Angaben zu Fahrzeug, Baujahr und
Motorisierung ermittelt der Schmierindex unter www.castrol.de das 
optimal geeignete und vom Hersteller freigegebene Motorenöl. Dort 
gibt es auch ergänzende Informationen beispielsweise zur Füllmenge 
und zu Bezugsquellen über eine Adresssuche. Alternativ kann auch über
die Typschlüsselnummer des Fahrzeugs aus der Zulassungsbescheinigung 
das passende Öl identifiziert werden. 
   - Auswirkungen auf den Verbrauch: Im Winter steigt der 
Kraftstoffverbrauch abhängig von den Fahrgewohnheiten immens. "Wer 
fast nur Kurzstrecken absolviert, bekommt das besonders deutlich zu 
spüren", sagt Clasen. Der Grund dafür liegt in der Kaltstartphase. 
Bei niedrigen Außentemperaturen ist das Motorenöl noch zähflüssig und
die Reibung im Motor entsprechend hoch, weil Lager und bewegliche 
Teile noch nicht optimal mit einem Schmierfilm versorgt werden. Der 
Verbrauch innerhalb der ersten 30 Sekunden nach dem Start kann dann 
hochgerechnet 20 Liter Kraftstoff und mehr pro 100 Kilometer betragen
- das gilt selbst für Kleinwagen. Auch hier helfen moderne 
Leichtlauföle. Sie bleiben bei niedrigen Temperaturen dünnflüssig, 
sorgen für eine schnellere Durchölung und senken den Verbrauch. Im 
Vergleich zu Schmierstoffen mit einer höheren Viskosität verringern 
Leichtlauföle den Verbrauch insgesamt um bis zu vier Prozent, in der 
kritischen Kaltstartphase fällt die Ausbeute noch höher aus. 
Entsprechend amortisieren sich die Mehrkosten für ein qualitativ 
hochwertiges Öl oft schon innerhalb kurzer Zeit. 

Pressekontakt:

Karsten Jaeger
BP Europa SE - Geschäftsbereich Castrol Schmierstoffe
Presse und Kommunikation
Telefon: +49 40 6395-5436
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E-Mail:karsten.jaeger@castrol.com
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