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Aachener Nachrichten: DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben sieht in steigenden Energiepreisen noch kein Problem für die deutsche Wirtschaft - Warnung von "hektischen und populistischen" Gegenmaßnahmen

    Aachen (ots) - Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Martin Wansleben, hält die steigenden Energiepreise noch nicht für gefährlich für die deutsche Wirtschaft. "Derzeit sehen wir keinen Grund, irgendwelche Krisenszenarien zu malen und können davor auch nur warnen", sagte Wansleben den "Aachener Nachrichten" (Montagausgabe). Die deutschen Unternehmen hätten  hervorragende Produkte und seien hervorragend auf den Weltmärkten positioniert. Allerdings würden die Preissteigerungen "einige Schleifspuren" bei der Binnennachfrage hinterlassen. Wansleben lehnte dennoch kurzfristige Steuersenkungen zur Entlastung der Autofahrer, etwa bei der Mineralöl- oder Mehrwertsteuer, ab. "Man sollte jetzt nicht hektisch und populistisch reagieren. Das deutsche Steuersystem ist schon unübersichtlich genug". Nötig sei vielmehr, dass die Politik helfe, Deutschlands gute Position auf den Weltmärkten auszubauen. "Das heißt erstens Bildung, zweitens ein einfaches und gerechtes Steuersystem und drittens die Förderung der Investitionsbereitschaft. An diesen drei Punkten fehlt es".

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