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Karl Marx: Unbekannter Text über den Tod von Ferdinand Lassalle

Berlin (ots) - Ein weitgehend unbekannter, höchst inhaltsreicher Brief von Karl Marx wird in Kürze in Berlin versteigert. Das vierseitige Schreiben vom 16. Oktober 1864 ist an Sophie Gräfin von Hatzfeld gerichtet, die Gefährtin von Ferdinand Lassalle, der am 31. August in Genf an den Folgen eines Duells gestorben war. Marx schreibt über den unerwarteten Tod des Gründers der sozialdemokratischen Bewegung in Deutschland, ferner über das, was wegen dieses für einen Führer der Arbeiterbewegung eher untypischen Todesfalles nun publizistisch zu geschehen habe, sowie ausführlich über die allgemeine Lage der Arbeiterbewegung.

"... Sie haben ganz recht, wenn Sie unterstellen, daß Niemand mehr als ich das Große u. Bedeutende in L[assalle] anerkennen konnte. Er selbst wußte dieß am besten ... Aber von aller Leistungsfähigkeit abgesehen, liebte ich ihn persönlich. Das Schlimme ist, daß wir es uns wechselseitig immer verhelten als sollten wir ewig leben ..."

Im Hinblick auf die Arbeiterbewegung äußert Marx "Scepticismus nicht an der Sache, auch nicht am schließlichen Sieg unserer Ansichten, wohl aber Zweifel an den Massen u. den Leitern dieser Massen".

Das bedeutende Autograph wird in der Auktion von J.A. Stargardt am 1. und 2. April in Berlin versteigert. Der Schätzpreis beträgt 30.000 Euro. In der Versteigerung werden über 1200 Handschriften mit einem Schätzwert von rund 1,3 Millionen Euro angeboten. Ein ausführlicher Katalog ist erschienen und auch im Internet zugänglich ( www.stargardt.de ).

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