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Katrin Krabbe-Zimmermann: "Menschen mit Suizid-Gedanken haben mein Mitgefühl"

Hamburg (ots) - Sprint-Legende Katrin Krabbe-Zimmermann äußert sich in GALA (Ausgabe 32/2017, ab heute im Handel) offen wie noch nie zur schwersten Phase ihres Lebens - nach dem Selbstmord ihres Mannes. "Ich war so verzweifelt, dass ich glaubte, es breche alles über mir zusammen", sagt die 47-Jährige. Vor allem wegen der beiden gemeinsamen Kinder habe sie die Entscheidung ihres Mannes als "ein Abhauen" empfunden. "Ich bin davon überzeugt, dass das Leben lebenswert ist und man immer neue Möglichkeiten hat." Andererseits habe sie auch "ganz viel Mitgefühl" für Menschen mit Suizid-Gedanken: "In welcher Verzweiflung muss jemand sein, dass er nicht mehr auf dieser Erde sein will?"

Katrin Krabbe galt bis Anfang der Neunzigerjahre als "Grace Kelly der Tartanbahn", gewann EM- und WM-Gold. Dann kamen Dopingvorwürfe, das Karriere-Aus, ein Steuerhinterziehungsprozess und schließlich die Insolvenz, in deren Folge ihr Ehemann Michael Zimmermann sich 2015 das Leben nahm. Heute arbeitet die Ex-Sportlerin in einem Autohaus. In ihrer Freizeit betreut sie Sterbende in einem Hospiz.

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