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Sasakawa erhält IBA Rule of Law Award für seine Arbeit gegen die Diskriminierung von Leprakranken

Tokio (ots/PRNewswire) - Die International Bar Association, die weltweit führende Vereinigung internationaler Anwälte, Anwaltskammern und Juristenverbände, verlieh ihren Rule of Law Award an Yohei Sasakawa, den Vorsitzenden der Nippon Foundation, für seine Bemühungen zur Bekämpfung der Diskriminierung von Menschen, die an Lepra leiden.

Die Auszeichnung, die in Anerkennung hervorragender Leistungen einer Einzelperson für internationale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit verliehen wird, wurde am 23. Oktober im Rahmen der IBA-Jahreskonferenz 2014 an Sasakawa überreicht.

Sasakawa, der auch als Botschafter des Guten Willens der Weltgesundheitsorganisation WHO für die Bekämpfung von Lepra und Botschafter des Guten Willens der japanischen Regierung für die Menschenrechte von Leprakranken fungiert, hat sein Lebenswerk dem Kampf gegen Lepra und die Wahrung der Menschenrechte von Leprakranken gewidmet.

Unter seiner Führung finanzierte die Nippon Foundation die kostenlose Behandlung von Lepra über fünf Jahre ab 1995 - eine Rolle die seitdem von Novartis übernommen wurde. Ab 2003 brachte er Lepra als ein Menschenrechtsproblem auf die Tagesordnung der Vereinten Nationen. Mit der Unterstützung der japanischen Regierung half er, bei der Generalversammlung der UN den Weg zur Verabschiedung einer Resolution für die Beseitigung der Diskriminierung von Leprakranken und ihrer Angehörigen im Jahr 2010 zu ebnen.

IBA-Präsident Michael Reynolds sagte zu der Wahl des Preisträgers: "Es ist ein Privileg, Herrn Sasakawas Engagement für Gerechtigkeit in der Welt mit diesem Preis zu würdigen und zu ehren." Sasakawa erklärte, er empfinge die Auszeichnung "zusammen mit den von Lepra betroffenen Männern und Frauen, die in diesem Moment das Stigma und die Diskriminierung gegen sie konfrontieren und den ihnen zustehenden Platz in der Gesellschaft einfordern."

Lepra wird mit einer Kombinationstherapie (Multidrug Therapy, MDT) behandelt. Etwa 16 Millionen Menschen wurden geheilt, seitdem MDT in den 1980er Jahren eingeführt wurde.

Obwohl Lepra heilbar ist, zieht das seit langer Zeit mit ihr verbundene Stigma weiterhin eine gesellschaftliche Diskriminierung nach sich. Unter Umständen finden Menschen, dass ihr Zugang zu Bildung, Arbeit und öffentlichen Diensten drastisch eingeschränkt ist, weil an der Krankheit leiden oder früher einmal erkrankt waren.

Im Jahr 2013 wurden weltweit 215.656 neue Fälle von Lepraerkrankungen gemeldet. Die meisten Fälle von Lepra treten in Asien, Lateinamerika und Afrika auf. Auf drei Länder - Indien, Brasilien und Indonesien - entfallen 80 Prozent der Gesamtzahl.

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