DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG

Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung

Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung
Häufige Alarmierungsgründe Halbjahresbilanz 2017 Quelle DRF Luftrettung. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/60539 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG"

Filderstadt (ots) - Rot-weiße Luftretter leisten 18.494 Einsätze im ersten Halbjahr

Herzinfarkt, Verkehrsunfall, Schlaganfall: Benötigt ein Mensch schnellstmöglich medizinische Hilfe, kommt häufig ein rot-weißer Hubschrauber zum Einsatz. 18.494-mal wurde die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 bundesweit alarmiert. Ausgestattet als fliegende Intensivstationen sind ihre Hubschrauber unverzichtbar für die Notfallversorgung in Deutschland - vor allem als schnelle Notarztzubringer.

"Bei Notfällen spielt der medizinische Vorteil unserer Hubschrauber eine herausragende Rolle: Sie bringen erfahrene Notärzte, Notfallsanitäter und hochmoderne Medizintechnik zum Patienten", betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. Wie wichtig dies ist, zeigen die aktuellen Einsatzzahlen der DRF Luftrettung: Von Januar bis Juni 2017 leisteten die rot-weißen Lebensretter aus der Luft 325 Einsätze mehr als im ersten Halbjahr 2016.

Am häufigsten startete die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 zu Patienten mit Herzerkrankungen oder zu Unfallopfern. Gerade bei Verkehrsunfällen kommt es häufig zu schweren Verletzungen und inneren Blutungen. Für diese Patienten ist es überlebenswichtig, dass sie schnellstmöglich notärztlich versorgt werden. "Dank modernster medizinischer Ausstattung können wir das bereits am Notfallort optimal gewährleisten. Im Anschluss steuern wir die für den Patienten am besten geeignete Klinik an", so der Vorstand der DRF Luftrettung. Beispielweise können mit mobilen Ultraschallgeräten innere Blutungen erkannt und mit sogenannten Videolaryngoskopen Beatmungen schnell und sicher eingeleitet werden. "Die Geräte an Bord unserer Hubschrauber sind besonders für die Luftrettung geeignet und entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Und das auch, weil sich die DRF Luftrettung seit über 40 Jahren konsequent für die Weiterentwicklung der Luftrettung einsetzt", erklärt Dr. Peter Huber.

In den letzten Jahren gewinnt die Luftrettung in Deutschland zunehmend an Bedeutung: Bundesweit spezialisieren sich Krankenhäuser zunehmend auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen und Verletzungsmuster. Das macht sich auch in den Transportzahlen der DRF Luftrettung bemerkbar: Jeder dritte Notfallpatient musste im ersten Halbjahr 2017 per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Acht der Stationen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten.

Informationskasten zur Finanzierung der Luftrettung 
- Die Abrechnung von Luftrettungseinsätzen erfolgt über die   
  Krankenkassen anhand der geleisteten Flugminuten. 
- Die Krankenkassen erstatten die Kosten, die dem gesetzlich 
  vorgeschriebenen Leistungsumfang entsprechen. 
- Kontinuierliche Investitionen in Fortbildungen für Mitarbeiter und 
  in die Modernisierung der Medizintechnik und Hubschrauber trägt die
  DRF Luftrettung teils selbst, teils tritt sie in teure finanzielle 
  Vorleistung. 
- Zur Sicherstellung ihrer hohen Qualität ist die gemeinnützig tätige
  Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und 
  Spendern angewiesen. Infotelefon montags bis freitags von 8.00 bis 
  20.00 Uhr: 0711-70072211. Weitere Informationen online unter: 
  www.drf-luftrettung.de 

Informationskasten zur Grafik "So funktioniert die Luftrettung" (Rettungskette):

- Im Notfall wird der Rettungsdienst über die bundesweite 
  Notrufnummer 112 alarmiert.  
- Der Notruf erreicht automatisch die nächste Rettungsleitstelle.  
- Wird ein Notarzt benötigt, alarmiert der Disponent in der 
  Leitstelle ein notarzt-besetztes Rettungsmittel.  
- Häufig sind Rettungshubschrauber die schnellsten Notarztzubringer. 
  Die Hubschrauber der DRF Luftrettung fliegen mit einer 
  Geschwindigkeit von bis zu 260 km/h.  
- Jeden Einsatzort im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die 
  rot-weißen Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten. 

Hinweis für die Redaktion: Pressefoto-Download, Footage- und Audio-Material auch unter: www.drf-luftrettung.de/multimedia (Nutzung honorarfrei. Quelle "DRF Luftrettung")

Alle Grafiken als hochauflösende PDF-Dateien, einen Radiobeitrag zur Halbjahresbilanz, weitere Bilder sowie Fülleranzeigen der DRF Luftrettung können Sie über unseren Web-Anbieter "cryptshare" abrufen.

Link: 
https://cryptshare.drf-luftrettung.de/download1.php?0&id=5f9f1c320e 
Transfererkennung: 5f9f1c320e 
Passwort: HJBPresse2017 

Pressekontakt:

DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Rita-Maiburg-Str. 2
D-70794 Filderstadt

Stefanie Kapp
Pressereferentin Stabsstelle Kommunikation

Tel: +49 711 7007 2202
Fax: +49 711 7007 2279

Internet: http://www.drf-luftrettung.de

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