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Deutsche Profiligen trotzen der Wirtschaftskrise
Deloitte-Analyse: "Finanzreport deutscher Profisportligen 2011"

Düsseldorf / München (ots) - Die deutschen Profiligen haben ihre Resistenz gegenüber der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise in der abgelaufenen Saison erneut unter Beweis gestellt. Dies geht aus der aktuellen Deloitte-Studie "Finanzreport deutscher Profisportligen" hervor, die am heutigen Nachtmittag auf dem SPONSORs Clubmanager Summit in Köln exklusiv präsentiert wird. Die von SPONSORs und Deloitte herausgegebene Studie beleuchtet regelmäßig die 2. Fußballbundesliga (2. BL), die 3. Liga, die Deutsche Eishockey Liga (DEL), die Toyota Handball-Bundesliga (HBL) sowie die Beko Basketball Bundesliga (BBL) aus finanzwirtschaftlicher Sicht. Alle fünf analysierten Spielklassen konnten ihre Umsätze in der Spielzeit 2010/11 trotz der gesamtwirtschaftlich angespannten Situation stabilisieren oder gar steigern.

Die fünf umsatzstärksten Profisportligen neben der 1. Fußballbundesliga generierten in der Saison 2010/11 kumulierte Gesamterlöse in Höhe von 626 Mio. Euro (exkl. Transfererlöse) und konnten damit das Vorjahresergebnis übertreffen. Bei differenzierter Betrachtung wird die Ausnahmestellung des deutschen Profifußballs deutlich: Zum einen konnte die 2. Fußballbundesliga ihre Gesamterlöse auf dem hohen Niveau der vorangegangenen zwei Spielzeiten stabilisieren (rund 290 Mio. Euro). Zum anderen verbesserte die 3. Liga ihren Gesamtumsatz auf einen neuen Rekordwert von circa 112,3 Mio. Euro und verwies die HBL (84,4 Mio. Euro), DEL (79,2 Mio. Euro) und BBL (60,9 Mio. Euro) auf die folgenden Plätze. Das höchste durchschnittliche Umsatzwachstum pro Club erzielte die HBL - dies ist unter anderem auf die Steigerung der TV- und Sponsoring-Erlöse zurückzuführen.

Fußball mit Wettbewerbsvorteilen bei TV-Vermarktung

Der deutsche Profifußball bleibt nichtsdestotrotz das Maß aller Dinge in der Fernsehrechtevermarktung. Allein die 3. Liga erzielte hier Umsätze in Höhe von 17,1 Mio. Euro - mehr als das Sechsfache der TV-Erlöse, die durch die HBL erwirtschaftet wurden (2,6 Mio. Euro). "Die großen Wettbewerbsvorteile des deutschen Profifußballs bei der TV-Vermarktung erschweren es den übrigen Profisportligen, in die Umsatzregionen des Fußballs vorzudringen", prognostiziert Stefan Ludwig, Director der Sport Business Gruppe von Deloitte.

Umsatzlücke zu anderen Ligen

Nach Fußball, Handball, Eishockey und Basketball klafft eine Umsatzlücke zu den weiteren Sportligen wie der Volleyball-Bundesliga, die sich wirtschaftlich noch nicht in den Erlössphären der zuvor genannten Spielklassen bewegt. Dennoch konnte auch sie ihren Gesamtumsatz in der Saison 2010/11 zum dritten Mal in Folge steigern - auf nunmehr 9,6 Mio. Euro - und zudem in den vergangenen drei Spielzeiten einen operativen Gewinn ausweisen.

"Zwar ist eine Vergleichbarkeit zu den übrigen Profisportligen aufgrund des deutlichen Umsatz-Gaps nur bedingt gegeben", so Stefan Ludwig, "dennoch schreitet die Professionalisierung auch in weniger populären Sportarten voran und es werden zunehmend Strukturen für nachhaltiges Wachstum geschaffen."

Die Ergebnisse der Studie werden exklusiv beim 7. SPONSORs Clubmanager Summit am 14. November 2011 im RheinEnergieStadion Köln präsentiert.

Die vollständige Studie erhalten Sie auf Anfrage.

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Details zum Finanzreport deutscher Profiligen Die Analyse der Finanzdaten verschiedener deutscher Ligen basiert auf Angaben zur Verfügung gestellter Abschlüsse oder auf Informationen, die Deloitte von den nationalen Verbänden/Ligen erhalten hat. Sofern nicht ausdrücklich erwähnt, handelt es sich um Angaben ohne Erlöse und Aufwendungen aus Spielertransfers. In die Finanzanalyse zur 3. Liga fließen die zweiten Mannschaften der Proficlubs nicht mit ein. Deloitte Sport Business Gruppe Die Sport Business Gruppe von Deloitte fokussiert sich seit mehr als fünfzehn Jahren auf den nationalen und internationalen Sport. Das Team bietet einen multidisziplinären Ansatz, der auf die professionellen Bedürfnisse im kommerziellen Sportgeschäft ausgerichtet ist. Dabei decken die Dienstleistungen das komplette Spektrum des Beratungsfelds ab: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Lizenzierung, Transaktions- und Investitionsberatung, Unternehmensbewertung, Benchmarking, strategische Business Reviews, Reorganisation, Umsatzanalysen, Stadionplanung und -entwicklung, Unternehmensplanung, Markt- und Bedarfsanalysen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.deloitte.com/de/sport.

Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und steht Kunden so bei der Bewältigung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen zur Seite. "To be the Standard of Excellence" - für rund 182.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch zugleich.

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