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Olympische Spiele: Investieren, doppelt profitieren

München (ots) - Deloitte-Report: Langfristige Potenzialnutzung einer Sport-Großveranstaltung erfordert strategischen Ansatz

Der aktuelle Deloitte-Report "A lasting legacy - how major sporting events can drive positive change for host communities and economies" zeigt: Globale Sport-Großereignisse bieten Gastgebern Chancen vom internationalen Renommeegewinn bis hin zu langfristig wirksamen Infrastrukturinvestitionen. Um von diesen Aspekten profitieren zu können, müssen die betreffenden Länder oder Städte bereits bei den Eventvorbereitungen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören unter anderem die Schaffung einer breiten Zustimmungs- und Unterstützungsbasis, Kontinuität auch bei politischem Machtwechsel sowie eine nachhaltige Projektplanung und -finanzierung.

"Die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver gelten als die 'grünsten' in der Geschichte - noch nie spielten Umweltaspekte eine so große Rolle. Kanada zeigt exemplarisch, wie man sich international als besonders leistungs- und zukunftsfähig präsentiert", erklärt Thomas Northoff, Partner bei Deloitte. "Auch bei der schon angelaufenen Bewerbungsphase für 2018 spielt dieser Aspekt eine enorm wichtige Rolle, weshalb wir auch bei der Bewerbung von München 2018 Nachhaltigkeit neben Freundlichkeit zentrale Bausteine der Bewerbung bilden werden."

Langfristige Effekte sind entscheidend

Bei Events wie der Fußball-WM oder den Olympischen Spielen kommt es vor allem auf den langfristigen Effekt an. Denn wenn nach Ende der Spiele/des Turniers die Flutlichter erlöschen, zeigt sich die wahre Qualität der Investitionen: Können sie zusammen mit dem internationalen Prestigegewinn der Kommune bzw. dem Land einen nachhaltigen Nutzen bieten und sie/es weiter nach vorne bringen?

Wer als Gastgeber alle langfristigen Positiveffekte nutzen will, sollte vor allem in der Phase vor der Veranstaltung strategisch weitsichtig vorgehen. Denn unabhängig vom Nachhaltigkeitsfaktor der Investitionen ist ein gelungener Ablauf zunächst entscheidend für die kurz- wie auch die langfristige Wirkung. Dabei kommt es auf die Sicherung eines breiten öffentlichen Konsens und politischer Kontinuität über Parteigrenzen hinweg, die Initiierung von Public Private Partnerships, den frühestmöglichen Beginn der Infrastrukturplanungen und die Einbeziehung kleiner und mittelständischer Betriebe an.

Mehr Effizienz bei der öffentlichen Hand

Ein willkommener Nebeneffekt einer Sport-Großveranstaltung ist der Druck auf Regierung und Verwaltung, so effizient wie möglich zu arbeiten. Über den Einsatz von Public Private Partnerships hinaus fordert die Aufgabengröße sämtliche beteiligten Organe der öffentlichen Hand zu schnellen, fundierten und belastbaren Entscheidungen heraus - somit hat sie optimale Voraussetzungen, auch andere künftige Herausforderungen noch besser zu bewältigen.

Nicht zuletzt zeigt sich die Leistungsfähigkeit eines Ausrichters an den Sicherheitsvorkehrungen. Hier kommt es insbesondere darauf an, Fähigkeiten zu koordinieren und übergreifendes, kooperatives Handeln unter Beweis zu stellen. Ob und wie dazu Technologie eingesetzt wird, lässt erkennen, wie das jeweilige Land bzw. die Kommune aufgestellt ist und welches Level an Sicherheit es/sie bietet - das kann ein wichtiger Aspekt für künftige Investoren sein.

"Die Fußballweltmeisterschaft 2006 hat gezeigt, das Deutschland nicht nur mit den typisch deutschen Tugenden wie Sicherheit und Ordnung punktet. Die Begeisterung aller wird auch München 2018 zu einem Fest machen", ergänzt Thomas Northoff.

Den kompletten Report finden Sie unter http://www.presseportal.de/go2/a_lasting_legacy zum Download.

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