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Formel-1-Rennen weltweit wertvollste jährliche Sportveranstaltungen

Düsseldorf/München (ots) -

   Deloitte-Analyse bestätigt Formel 1 als finanzielle Königsklasse 

Die Formel 1 (F1) startet wieder durch: sowohl sportlich, morgen in Melbourne, als auch finanziell. Sie erreicht die höchsten Umsätze bei den jährlichen Sportveranstaltungen - die 18 Grand-Prix-Rennen im vergangenen Jahr erzielten einen durchschnittlichen Erlös von über 217 Millionen US-Dollar pro Event. Im Vergleich dazu erwirtschafteten die National Football League (NFL) 24 Millionen, die deutsche Fußball-Bundesliga sechs Millionen und die Major League Baseball (MLB) zwei Millionen US-Dollar pro Spiel im Schnitt.

"Die Umsatzzahlen der Formel 1 sind beeindruckend. Durch die weitere Expansion in den asiatischen Markt und die Einführung von Nachtrennen werden die Besucherzahlen und Erträge weiter steigen", unterstreicht Stefan Ludwig, Senior Manager Sport Business bei Deloitte.

Die Formel-1-Gesamteinnahmen, einschließlich zentraler Erlöse (wie Fernsehübertragungen, Sponsorship und Corporate Hospitality), Teamerlöse (wie Sponsorship und Investitionen der Teameigner) und Erlöse der Rennstrecken (wie Kartenverkäufe und Sponsorship) belaufen sich weltweit auf 3,9 Milliarden US-Dollar. Die Erträge von NFL (6,5 Milliarden US-Dollar) und MLB (5,1 Milliarden US-Dollar) waren zwar ungleich höher − wurden jedoch in wesentlich mehr Veranstaltungen generiert. Die Bundesliga kann trotz des jüngst veröffentlichten Umsatzanstiegs auf 1,9 Milliarden US-Dollar (1,4 Milliarden Euro) mit diesen Events noch nicht konkurrieren.

Zwar sind die meisten der Formel-1-Veranstaltungen noch immer in Europa (zehn von 18), wenngleich bereits fünf Rennen in Asien ausgetragen werden. Zudem findet das erste Nachtrennen der Formel-1-Geschichte in Singapur statt und mit Force India steigt erstmalig ein asiatisches F1-Team in den Rennzirkus ein. Dies trägt der wachsenden Zuschauerbegeisterung für diesen Sport in Asien Rechnung und eröffnet weitere Einnahmepotenziale.

Der Ticketerlös bei der Formel 1 beträgt zehn Prozent vom Gesamtumsatz. Verglichen mit anderen Sportarten, wie beispielsweise der Fußball-Bundesliga mit ca. 21 Prozent, erwirtschaftet die Königsklasse des Motorsports nur einen geringen Umsatzanteil aus dem Kartenverkauf. Die Rennstrecken versuchen mit Unterstützung der Formel 1 dies zu optimieren, da sie für die Rennstreckenbetreiber wiederum die wichtigste Einnahmequelle darstellt.

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